Programm

Erster Durchgang | Miejski Dom Kultury, Zgorzelec
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Eva Zalenga

Sopran | Deutschland

Eva Zalenga (geb.1994) gehörte in der Spielzeit 19/20 dem Ensemble des Theater St. Gallen (Schweiz) an und ist Preisträgerin des 49. Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin 2020 sowie Gewinnerin des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2020. Als Solistin war sie bereits der Staatsoperette Dresden, den Landesbühnen Sachsen, dem Theater Nordhausen, dem Theater Dessau und der Oper Leipzig verpflichtet. Zudem

war sie im Konzertbereich u.a bereits solistisch im Kulturpalast
Dresden sowie in Kaliningrad (Russland) zusammen mit der Philharmonie Dresden zu hören und wird 2021 in Francks "Panis angelicus" in Dornbirn (Österreich) zu erleben sein. Die Sopranistin wurde in Biberach (Ba-Wü) geboren, studierte zunächst in Dresden an der Musikhochschule und schloss ihr Gesangsstudium 2019 erfolgreich an der Leipziger Musikhochschule ab. Sie ist Stipendiatin mehrere Förderprogramme wie des Deutschlandstipendiums, der Hermann Haake Stiftung und der Lotte Lehmann Akademie 2020.

Doriana Tchakarova

Klavier | Deutschland-Bulgarien

Doriana Tchakarova absolvierte an der Musikhochschule Stuttgart ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Sie hat seit 2003 einen Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule. Im April 1993 gewann sie den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb "Dimitar Nenov" in Rasgrad. Im gleichen Jahr spielte sie das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff mit der Varna Philharmonie.
Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert". Die internationale Preisträgerin entfaltet eine rege, internationale Konzerttätigkeit als Liedpianistin. Liederabende mit ihrem Gesangspartner Konstantin Krimmel führen sie auf bedeutende internationale Konzertpodien. IGemeinsam mit Konstantin Krimmel gewann sie im Mai 2018 in der Kategorie Liedduo den 1. Preis bei „Rising stars Grand Prix international music competition“ in Berlin. Ihre vielbeachteten CD Einspielungen führten 2017 zu einer Echo-Nominierung. Beim renommierten Label Alpha Classics veröffentlichte sie mit Konstantin Krimmel 2019 eine CD mit Balladen von Schubert, Loewe, Schumann und Jensen.

Programm

Charles Gounod

A une jeune grecque CG 324

Franz Schubert

Ganymed D544

Die Götter Griechenlands D677

Franz Schubert

Atys D585

Hippolits Lied D890

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op.31, Nr.2

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée

ii. Lá-bas vrs l´église

v. Tout gai!

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho, 1 Band
xii. Erotic fragment

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

iii. Long ago

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

 
 
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Ludwig Obst

Tenor | Deutschland

Der in Berlin lebende Tenor Ludwig Obst (geb. 1991) wurde 2020 mit dem Recherchestipendium der darstellenden Künste des Landes Berlin ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde er als Preisträger des Wettbewerbes Kammeroper Schloss Rheinsberg eingeladen zwei Liederabende zu gestalten. Ludwig studierte Gesang an der HfM Hanns Eisler Berlin und der Guildhall School of Music & Drama London. Zu seinen Lehrern gehörten Bernd Riedel, Wolfram Rieger und Júlia Várady. Derzeit wird er von Sami Kustaloglu betreut. Er sang bei den Händelfestspielen Halle, den Festwochen der Alten Musik Innsbruck, bei der Münchener Biennale und in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. 2019 eröffnete er mit VOICERS von Zorka Wollny den Steirischen Herbst in Graz und wirkte bei THE BODY MEMORY im Ballhaus Ost und LOFFT Leipzig mit. 2021 kehrt er mit UBI CARITAS von Wenzel U. Voecks an beide Häuser zurück. Ludwig Obst war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Richard Wagner Verbandes München und ein Britten Pears Young Artist. Neben seiner sängerischen Tätigkeit studierte er Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und widmet sich vermehrt eigenen Regiearbeiten. So entstand I AM LIBERATION, eine interdisziplinäre Performance, die 2019 zum Performing Arts Festival eingeladen wurde. Derzeit ist LILA LIED in Vorbereitung, ein multimediales queeres Cabaret, finanziert vom Fonds Darstellende Künste. Außerdem ist Ludwig Gründungsmitglied von tutti d*amore, dem Berliner Kollektiv für zeitgenössische Oper*ette. (www.ludwigobst.de)

Stefan Paul

Klavier | Deutschland

Stefan Paul studierte Klavier in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Besonders wertvolle Impulse erhielt er dort unter anderem bei Wolfram Rieger, Eric Schneider und Klaus Bäßler. Im Laufe seines Studiums entwickelte sich seine Liebe zur Musik des 20. Jahrhunderts und zum Musiktheater. stefanpaul tritt regelmäßig als Liedbegleiter auf, war 2006 Finalist beim 6. Internationalen Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne" in Graz in der Kategorie Liedduo, erhielt ein Arbeitsstipendium der Paula und Albert Salomon Stiftung und gewann zusammen mit Hanna Herfurtner 2010 den 1. Preis beim Paula-Salomon- Liedwettbewerb, mit der er 2012 am Konzerthaus Wien debütierte. Seit 2003 hat er einen Lehrauftrag als Begleiter in der Interpretationsklasse für Zeitgenössisches Lied von Prof. Axel Bauni an der UdK inne. Neben zahlreichen freien Projekten war er zwischen 2008 und 2013 in verschiedenen Produktionen der Volksbühne Berlin als Musiker und Darsteller tätig, wo er unter anderen mit Frank Castorf und Vegard Vinge
zusammenarbeitete. 2009 inszenierte er „The Telephone“ und „The Letter“ am English Theatre in Berlin. 2014 bearbeitete er die Bühnenmusik von Hanns Eisler für Brechts „Leben des Galilei“ am Deutschen Theater Göttingen in der Regie von Michael von zur Mühlen, mit dem er 2015 in Darmstadt für die
Aufführungsreihe „Schulden – eine Befreiung“ erneut zusammenarbeitete.

Programm

Charles Gounod

Maid of Athens CG.406

Franz Schubert

Lied eines Schiffers an die Dioskuren D360
Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging

Franz Schubert

An die Leier

Prometheus

Ganymed

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV10, Nr.29

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo

i. Glykopikros

iii. Smierć Safo

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece
ii. What rapture could I take from song

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Barmherzige Mutter (Μητέρα μεγαλόψυχη)

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Martha Sotiriou

Mezzosopran  | Griechenland

Martha Sotiriou wurde in Athen, Griechenland (1989) geboren und begann ihre Musikstudien im Alter von 8 Jahren. Sie hat ihr Diplom im Athenaeum „Maria Callas“ Konservatorium mit Auszeichnung erhalten. 2016-2018 hat sie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden Master Operngesang studiert (beim KS Prof. Matthias Henneberg) wo sie besucht auch die Liedduo Klasse des KS Olaf Bär. Auf der Bühne hat sie bereits Hänsel in "Hänsel und Gretel", "Der Fuchs" in "Das schlaue Füchslein", Annio in "La Clemenza di Tito", die 3. Dame in “Die Zauberflöte“, sowie die Altpartie in "Messiah" gesungen. 2016 war sie Chormitglied der Griechischen Nationalen Oper und 2018-2019 hat sie als 2. Altistin des Semperoper Dresden Staatsopernchor mitgewirkt. In den 2018/2019 und 2019/2020 Spielzeiten war sie in der Partie der Psychiaterin in “Liebesgrüße aus Muskau“ im Theater Görlitz zu sehen. Weitere Engagements im 2019/2020 waren die Kinderoper “Frikadela“ des griechischen Komponisten A. Baltas und die Silvester-Operngala mit dem Athener Stadtsorchester. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs 2020 der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sie war eingeladen in Liederabend- und Orchesterkonzerte im Schlosstheater Rheinsberg zu singen. Dank ihres hervorragendes Vorstellung beim Wettbewerb bekam sie ein Vollstipendium bei der 12. Lotte Lehmann Sommer Akademie. Sie war Semifinalistin des Cesti Wettbewerbs 2020.

Dionysis Pantis

Klavier | Griechenland

Dionysios Pantis wurde in Thessaloniki geboren. Im Jahr 2006 wurde er am Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki aufgenommen und im Jahr 2014 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab. Er bekam den zweiten Preis und einen Sonderpreis für hervorragende Interpretation (in der Klasse von Annie Chatzissymeonidou). Im Jahre 2010 begann er sein Studium in der Musikabteilung der Aristoteles Universität von Thessaloniki und wurde auch Mitglied des „Gemischten Chors von Thessaloniki“. Er besuchte Unterricht bei Victor Merzhanov und Seminare bei George Thymis, Charalambos Angelopoulos usw. Er wurde mit dem ersten Preis beim Musikwettbewerb von CH.O.N. ausgezeichnet (2009) sowie erreichte er den zweiten Platz beim Musikwettbewerb „Philonas“ (2011). Von 2012 bis 2015 besuchte er Orchesterleitung-Unterricht bei Vladimir Symeonidis und 2015 Durchführung von Kursen und Korrepetition mit Jean Christophe Charron.

Im Jahr 2018 wurde er nach einer Anhörung ausgewählt und gab Klavierabende in der alternativen Szene Stavros Niarchos Foundation (Athen) im Rahmen des Klavier-Festivals 2018. Seit 2016 studiert er Orchesterleitung bei Georg Christoph Sandmann an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. Im Rahmen seines Studiums hat er sowohl bei Proben als auch bei Konzerten Orchester wie Staatskapelle Dresden, Sinfonietta Dresden, Elbland Philharmonie Sachsen, Εrzgebirgische Philharmonie, Philharmonisches Orchestra Plauen Zwickau, Robert Schumann Philharmonie Chemnitz und die Nordböhmische Philharmonie Teplice dirigiert.

Im April 2019 leitete er das Orchestra des Staatlichen Konservatoriums von Thessaloniki im Abschlusskonzert des 4. Pan-Hellenischen Klavierwettbewerbs im Konzertsaal von Thessaloniki. Im September 2019 assistierte dem Prof. Ekkehard Klemm und dirigierte das Musikal “November im Blues” von Karsten Gundermann. Im November 2020 dirigierte die Uraufführung des Stückes von Jadwiga Frej “Solange es draußen weht” mit Sinfonietta Dresden.
Seit Mai 2019 leitet er das Bläserensemble des Landesbühnen Sachsen.
Im März 2021 nahm er am Meisterkurs des berühmten Dirigenten Christian Thielemann mit der Staatskapelle Dresden an der Semperoper Dresden teil.

Programm

Charles Gounod

A une jeune grecque CG.324

Franz Schubert

Atys D.85

Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging D474

Franz Schubert

Fahrt zum Hades D526

Dithyrambe D801

Johannes Brahms

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

i. Chanson de la mariée

Claude Debussy

Trois Chansons de Bilitis

i. La flûte de Pan
ii. La Chevelure

iii. Le Tombeau des naïades

Georgios Kasassoglou

Barmherzige Mutter (Μητέρα μεγαλόψυχη)

 
 
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Elias Gyungseok Han

Bariton | Südkorea

Der koreanische Bariton Elias Han (geb.1983)  hat in der Klasse von Prof. Siegfried Lorenz an der Universität der Künste in Berlin studiert. Schon während des Studiums übernahm er kleinere Opernpartien u.a. im Schlosstheater Rheinsberg und an der Komischen Oper. Kirchenmusikalische Werke sang er in der Leipziger Thomaskirche und im Berliner Dom, jeweils live vom Deutschlandradio Kultur übertragen; beim Kurt-Weill-Festival in Dessau gastierte er mit dem Berliner Requiem.


Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Ensemblemitglied des Mittelsächsischen Theaters. Hier sang bzw. singt er u.a. Tolomeo in Händels Giulio Cesare, Guglielmo in Mozarts Così fan tutte, Cecil in Donizettis Maria Stuarda, Dr. Falke in Johann Strauss' Die Fledermaus und Gérard in Andrea Chénier. Daneben widmet er sich auch weiterhin dem Konzertrepertoire: In Sinfoniekonzerten der Mittelsächsischen Philharmonie gestaltete er die Titelrolle in Mendelssohns Elias, Rudi Stephans Liebeszauber und die Basspartie in Beethovens 9. Sinfonie. Mit dieser Sinfonie und dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms gastierte er auch beim Riccardo-Castro-Festival in Mexiko, bei dem er auch an weiteren Konzerten mitwirkte und Master Classes für UJED und Bellas Artes gab.

Hui Won Lee

Klavier | Südkorea

Die koreanische Pianistin Hui Won Lee studierte an der Hochschule für Musik Karl Maria von Weber in Dresden. Dort schloss sie ihr Studium der Musiktheater und Opernkorrepetition bei Karl Heinz Knoblauch mit dem Master ab. Parallel dazu erwarb sie sich einen weiteren Master-abschluss als Lied-Pianistin bei den Professoren Christina Hesse und Olaf Bär. Als Korrepetitorin arbeitete sie seither beim Dresdner Kammerchor sowie am Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen und dem Mittelsächsischen Theater. Beim Kammermusik-Wettbewerb der BASF Schwarzheide GmbH errang sie den ersten Preis für die beste Interpretation eines französischen Werkes und erhielt den dort ausgelobten ‘Eco’, und Einen ersten Sonderpreis als beste Begleiterin gewann sie beim 2. internationalen Wettbewerb im Rahmen des Tryavna Art Festival. Seit 2014 war sie an zahlreichen Konzerten und Musiktheaterproduktionen des Mittelsächsisches Theaters beteiligt.

Programm

Charles Gounod

Maid of Athens, CG.406

Franz Schubert

Prometheus D674

Gruppe aus dem Tartarus D801

Franz Schubert

An die Leier D737

Der zürnenden Diana D707

Der esntsühnte Orest D699

Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging D47

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église
iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho. Erster Band

Hermann Reutter

Drei Monologe des Empedokles

i. In meiner stille kamst du leise wandelnd

ii. Euch ruf ich über das Gefild herein

iii. Ha! Jupiter, Befreier! Näher tritt

Tryfona
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Georgia Tryfona

Sopran | Griechenland

Die griechische Sopranistin (geb. 1991) studierte an der Universität der Künste Berlin. Teil ihrer Ausbildung waren auch privater Gesangsunterricht bei Professoren: Barbara Bonney, Angelika Kirchschlager, Prof. Angela Nick, Prof. Helga Wagner, John Norris, Doreen DeFeis.

Sie erhielt den 3. Preis bei den Open Auditions an der Klassischen Oper im Jahr 2015, war zweimal Gewinnerin des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg, bei dem sie 2018 unter der Leitung von Ivo Hentschel als Despina (Cosi fan tutti) debütierte. Sie gewann auch einen Sonderpreis beim II. Internationalen Giulio Perotti-Wettbewerb 2012 für die beste Mozart-Arie.

2018 sang sie in Parnasso in der Festa-Produktion der Händel Festspiele in Halle. Einige der Rollen, die sie auf der Bühne gesungen hatte, waren: Clarice / Gli astrologi immaginari (Teatro Romano Aosta), Giulietta (I Capuletti ei Montecchi), Adina (Elisir d'amore) in Schloss Wernigerode, Berta (Barbier von Sevilla) neben Alfonso Antoniocci , Dorinda (Orlando) in der Konzerthalle Frankfurt (Oder), Adele (Die Fledermaus), Zerlina (Don Giovanni) unter der Leitung von Bruno Weill, Belinda (Dido und Aeneas), Barbarina (Figaros Ehe) im ETA Hoffmann Theater.

Als Solistin sang sie 2019 auch mit dem Komischen Oper Orchester in der Schöpfung (Haydn) und dem Deutschen Requiem (Brahms) sowie in Telemanns Johannespassion mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart.

Sie hat ein Stipendium des Richard-Wagner-Verband-Berlin e.V. Zu den kommenden Konzerten im Jahr 2021 gehören eine Belcanto-Gala in der Alten Oper Frankfurt und ein Opernkonzert in der Komischen Oper Berlin.

Danai Vritsiou

Klavier | Griechenland

Danai Vritsiou studierte Klavier und Musikwissenschaft an der Universität in Athen in Griechenland , an der Ludwig Maximilian Universität München und an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie schloss im Konzertfach Klavier mit dem Master Degree ab, mit Schwerpunkt "Robert Schumann's Klaviermusik von 1830 - 1838" und weiter ist spezialisiert auf Tanzkorrepetition.
Sie hat Solo und Kammermusik Konzerte im In- und Ausland gegeben und sie nahm an vielen Internationalen Meisterkursen teil. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Nürnberg sowie der State Scholarships Foundation of Athens (IKY). Seit 2010 lebt und arbeitet sie in Deutschland.

Programm

Charles Gounod

A une jeune grecque CG 324

Franz Schubert

Ganymed

Dithyrambe

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands

Lied eines Schiffers an die Dioskuren

Johannes Brahms

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Mathilde Kralik von Meyerswalden

Lied der Sappho

ii. Der Mond ist schon hinunter

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

ii. What rapture could I take from song

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques (griechisch)
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques (‘Ν΄αντζελος εισαι ματια  μου’)

Georgios Kasassoglou

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

Der Maitag (Του μαγιού ροδοφαίνεται)

 
Lampe
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Jasper Lampe

Bariton | Sweden

Der berliner Bariton Jasper Lampe kam als Mitglied des Kinderchores der Komischen Oper Berlin schon früh mit dem Bühnenleben in Kontakt.
Nach einem Gesangsstudium an der HfM Detmold bei Prof. Caroline Thomas führt Jasper Lampe seine Studien seit 2022 in Stuttgart bei Prof. Teru Yoshihara fort.
Im Jahr 2020 gewann der junge Bariton den Sonderpreis des Interpretationswettbewerbs für Lied-Duo an der HfM Detmold und 2021 den Liedpreis der Stadt Perleberg im Rahmen der Lotte-Lehmann-Woche Perleberg. 

Ebenfalls 2021 gewann Jasper Lampe mit der Pianistin Doriana Tchakarova den ersten Preis des Internationalen Dvořák Wettbewerbs in der Liedkategorie.
Jasper Lampe ist Stipendiat des Rotary Clubs Detmold, der Frank-Stiftung Detmold sowie des Deutschlandstipendiums.

Doriana Tchakarova

Klavier | Deutschland-Bulgarien

Doriana Tchakarova absolvierte an der Musikhochschule Stuttgart ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Sie hat seit 2003 einen Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule. Im April 1993 gewann sie den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb "Dimitar Nenov" in Rasgrad. Im gleichen Jahr spielte sie das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff mit der Varna Philharmonie.
Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert". Die internationale Preisträgerin entfaltet eine rege, internationale Konzerttätigkeit als Liedpianistin. Liederabende mit ihrem Gesangspartner Konstantin Krimmel führen sie auf bedeutende internationale Konzertpodien. IGemeinsam mit Konstantin Krimmel gewann sie im Mai 2018 in der Kategorie Liedduo den 1. Preis bei „Rising stars Grand Prix international music competition“ in Berlin. Ihre vielbeachteten CD Einspielungen führten 2017 zu einer Echo-Nominierung. Beim renommierten Label Alpha Classics veröffentlichte sie mit Konstantin Krimmel 2019 eine CD mit Balladen von Schubert, Loewe, Schumann und Jensen.

Programm

Charles Gounod

Maid of Athens

Franz Schubert

Der zürnenden Diana

Gruppe aus dem Tartarus

Franz Schubert

Fahrt zum Hades

Memnon

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Hugo Wolf

Anakreons Grab

Artur Lourié

Aus den "Griechischen Lieder von Sappho/Ivanov"

Сад Нимф

Jean Coulthard

Aus "Three memories from ancient Greece"

iii. Long ago

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

 
Adriana Gheorghisor
Tudor Caldare

Adriana Gheorghisor

Sopran | Rumänien

Die rumänische Sopranistin Adriana Gheorghisor (geb. 1990) studierte Operngesang am Luigi Cherubini Konservatorium in Florenz. Derzeit lebt sie in Wien, wo sie an der Wiener Staatsoper im Rahmen des ChorAkademie-Programms, eines der Programme des Opernhauses zur Vorbereitung junger Künstler, studiert und arbeitet. Sie gab ihr Operndebüt mit der Rolle der Lauretta aus Giacomo Puccinis Oper Gianni Schicchi am Teatro di Figline in Valdarno. 2016 begann sie eine Zusammenarbeit mit der Bukarester Comic-Oper. Hier wird sie die Möglichkeit haben, verschiedene Rollen zu debütieren und hier wir Erinnern Sie sich an Titel von Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte (Pamina), Die Entführung aus dem Serail (Blondchen), Bastien und Bastienne (Bastienne), Der Schauspieldirektor (Madame Herz). Andere Rollen umfassen: Lischen in J.S. Bachs KaffeKantate und Annina in Johann Strauss 'Una notte a Venezia. 2019 gewann sie das Vorsprechen für die Transilvanian Opera Academy, das Opernstudio des Cluj-Napoca Opera Theatre. Die Liebe und das Interesse an vokaler Kammermusik führten sie zu einer Zusammenarbeit mit dem Pianisten Tudor Caldare. Als Duo nehmen sie an Konzerten und Konzerten in Ländern wie Rumänien, Italien, Belgien, Moldawien, Bulgarien, Ungarn teil. 2016 wurden sie beim Internationalen Duo International Wettbewerb Suzana Szörenyi, Bukarest, mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Weitere Preise bei Musikwettbewerben sind: Erster Preis beim Emanuel Elenescu-Wettbewerb, III-Preis beim Martian Negrea-Wettbewerb, Sonderpreis In Erinnerung an Bács Lajos Díj beim Magyar Zene Fesztivál-Wettbewerb. Aus dem Repertoire von Oratorium und geistlicher Musik singt sie Messiah von G.F.Handel, Stabat Mater von G.B.Pergolesi und das Requiem von W.A.Mozart in Zusammenarbeit mit dem Transilvania State Philarmonic Orchestra und dem San Felice Ensemble. Nehmen Sie an Kursen und Meisterkursen teil mit: Bruno Rigacci, Roland Schubert, Eva Marton, Mariella Devia, Enza Ferrari, Mariana Nicolesco, Eleonora Pacetti, Larisa Gergieva, Rockwell Blake und Nelly Miricioiu.

Tudor Caldare

Klavier | Rumänien

Der Pianist Tudor Caldare beendete seinen Master in Musik am Koninklijk-Konservatorium in Brüssel, Belgien, 2015 mit Prof. Piet Kuijken und seinen Bachelor am Luigi Cherubini-Konservatorium in Florenz, Italien 2011. Er trat unter der Leitung von Daniele Giorgi, Paolo Ponziano Ciardi und Leonard Boga in verschiedenen Städten Italiens und Rumäniens sowie in Meisterklassen unter der Leitung von Dario de Rosa, Renato Zanettovich, Bruno Canino, Larisa Gergieva, Andres Carlos Machado und Sandu Sandrin auf. Zu seinen Aktivitäten gehört auch ein Konzert im „George Enescu 'Philarmonic in Bukarest sowie für die Live-Übertragung von' Muzicieni de azi ... muzicieni de mâine ... ' im Radio România Cultural, moderiert von Rodica Sava, in den Jahren 2006 und 2008 Teil seiner künstlerischen Entwicklung war es, zwischen 2004 und 2008 Mitglied der Kulturstiftung „Remember Enescu“ in Rumänien zu sein. Derzeit lebt er in Wien und gründete mit der Sopranistin Adriana Gheorghisor ein Duo. Zusammen haben sie den dritten Preis beim Internationalen Duo-Wettbewerb „Suzana Szörenyi“ in Bukarest, Rumänien, erhalten.

Programm

Charles Gounod

A une jeune grecque CG 324

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D677

Hippolits Lied D890

Franz Schubert

Memnon D541

Ganymed D544

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op.31, Nr.2

Mathilde Kralik von Meyerswalden

Lied der Sappho

iv. Lieblicher Abendstern

Claude Debussy

From "Trois chansons de Bilitis"

i. La flûte de Pan

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Le réveil de la de la mariée

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

ii. What rapture could I take from song

Georgios Kasassoglou

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

 
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Michael Mattäus Schwarze

Bariton | Schweiz

Das Singen entdeckte der Bariton Michael Schwarze im gymnasialen Chor Menzingen. Während seiner Jugend von Jazztrompete begeistert, spürte er mit den ersten Gesangsstunden Anfangs 20, dass er mit seiner Stimme eine grössere Palette an Farben, Emotionen und vorallem Geschichten zum Ausdruck bringen kann. Beim Liederzyklus Dichterliebe von Schumann hat’s Klick gemacht und der klassische Weg als Sänger war geebnet. Es folgte nach der Matura erst ein evangelisches Theologiestudium mit Bachelor, ehe er sich 2017 ans Gesangsstudium in Basel bei Marcel Boone aufmachte.

Das musikalische Schaffen, gemeinsame Erarbeiten von Liedern mit einem Liedpianisten nährte und befeuerte die Leidenschaft des jungen Sängers in den ersten Jahren des Bachelorstudiums. Auf der Bühne von der Musik inspiriert und berührt singen zu dürfen und so das Publikum zu beschenken ist für ihn das Grösste. Seit 2019 arbeitet er beständig mit Claudia Fernández Parrondo als festes Lied-Duo. 2021 erhielt das Duo ein Stipendiat bei LIEDBasel.

Nebst der Passion zum Lied pflegt Michael Schwarze auch das Opernrepertoire. So war er auf der Hochschulbühne in Basel als Leporello und in Zürich als Nardo zu sehen. Neben dem breiten Mozart-Repertoire liegt ihm auch das Belcanto- und Barockrepertoire am Herzen. Zurzeit schliesst er den Master Pädagogik an der ZHdK in Zürich mit Gesangsunterricht bei Scot Weir ab. Weitere wichtige Weggefährten auf seinem musikalischen und menschlichen Wachstum sind: Kurt Widmer, Paul Triepels, Jan Schultsz, Margreet Honig, Irene Lukanow, Robert Sussuma und Flavio Ferri- Benedetti.

Claudia Fernandez Parrondo

Klavier | Spanien

Claudia Fernández Parrondo ist eine spanische Pianistin, deren musikalische Karriere Konzerte in Sälen wie dem Auditorium von Zaragoza, dem „Palau de la Música“ in Valencia, dem Auditorium des Rathauses von Huesca, der „Fundación Juan March“ in Madrid oder der „Rathauslaube“ in Schaffhausen (Schweiz) umfasst. Bisher wurde sie bei mehreren Klavierwettbewerben ausgezeichnet und wurde zur Teilnahme am Aurora Music Festival 2018 (Stockholm) und am Internationalen Festival „Piano Meeting 2019“ (Ourense) eingeladen. Darüber hinaus ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung durch die Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Kursen, wo sie die Gelegenheit hatte, Meisterkurse bei namhaften Pianisten wie David Kuyken, Nina Tichman, Kennedy Moretti, Christian Pohl, Aleksandar Madzar oder Gabriela zu erhalten Montero, unter anderem. Claudia wurde 1997 in Manzanares (Ciudad-Real) geboren und begann ihre Musikausbildung im Alter von 2 Jahren. 2015 schloss sie ihr Studium am Konservatorium von Albacete mit Auszeichnung ab und erhielt außerdem den außerordentlichen Preis für künstlerische Studien von Kastilien-La Manche. Anschließend studierte sie einen Bachelor-Abschluss am „Conservatorio Superior de Música de Aragón“ in Saragossa, Spanien, bei Professor Miguel Ángel Ortega Chavaldas, den sie im Juni 2019 mit erstklassiger Auszeichnung und der besten Studienleistung ihrer Klasse abschloss. Auf dem Gebiet der Kammermusik hatte Claudia die Gelegenheit, in renommierten Musiksälen in ganz Spanien zu spielen und ihre schauspielerischen Fähigkeiten mit Musikern wie Cuarteto Quiroga, Marta Gulyas, Sol Gabetta oder Anton Kernjak zu perfektionieren. Darüber hinaus ist sie eine aktive Musikerin im Bereich Lied, da sie oft mit dem Bariton Michael Schwarze auftritt, mit dem sie 2019 das Liedduo gründete und bereits zu wichtigen Festivals zugelassen wurde. Heute studiert sie weiterhin an der Hochschule für Musik in Basel, wo sie bei Professor Tobias Schabenberger einen Master Performance-Abschluss macht. Außerdem genießt sie das „Almudena Cano“-Stipendium für junge Musiker und wird von der „Hertner-Strasser Stiftung“ künstlerisch unterstützt.

Programm

Charles Gounod

Maid of Athens CG.406

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D677

Ganymed D544

Franz Schubert

Prometheus D674

Memnon D541

Johannes Brahms

Sapphische ode Op.94, Nr.4

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHW 10, Nr.29

Claude Debussy

Trois Chansons de Bilitis

i. La flûte de Pan

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

v. Tout gai!  (Γιαρούμπι)

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho, 2.Band

iii. Erotic Fragment

Hermann Reutter

Drei Monologe von Empedokles

i. In meine Stille kamst du leise wandelnd

iii. Ha! Jupiter, Befreier! Näher tritt

 
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Hiroko Utsami Pianistin .jpeg

Christiana Aloneftis

Sopran | Zypern

Die junge griechisch-zypriotische australische Sopran Christiana Aloneftis (geb. 1991) "hat eine außergewöhnlich warme, expressive Sopranstimme....... Sie spielt mit Gelassenheit und anmutiger, nuancierter Phrasierung" - Joyce DiDonato. Die derzeit in München lebende Künstlerin bildete sich auf Einladung an der Bayerischen Staatsoper aus, nachdem sie ein weiteres Vollstipendium an der École Normale de Musique Alfred Cortot Paris (2017) absolviert hat. Aloneftis schloss ihr Studium an der University of Melbourne und der Monash University in Australien mit einem Bachelorstudiengang (Operngesang) und einem Universitätsdiplom für Sprachen (Fortgeschrittene italienisch) im Jahr 2013 sowie einem Masterstudiengang: Translationswissenschaft (Übersetzen und Dolmetschen) (IT/ GK/ EN) an der Monash University 2014 ab. Sie spricht fünf Sprachen fließend.

Die "echte Entdeckung....die mit einer fesselnden Bühnenpräsenz auftritt -sowohl in ihrer Persönlichkeit als auch in ihrer farbenprächtigen Stimme" (Wiesbadener Tagblatt) hat eine Vielzahl von Sopran Opernrollen gespielt. Darunter Barbarina (Weimar 2015), Musetta (Connecticut Lyric Opera 2016) und hat bei verschiedenen Opern große Teile der folgenden Rollen übernommen (im Konzert): Zerlina, Susanna, Despina (Nordtschechische Philharmonie 2016). Sie ist außerdem als Annina mit der Opera Classica Europa / Rhein-Main Philharmoniker Frankfurt (2017) und Tsarevna in der australischen Erstaufführung von Rimsky-Korsakovs Kashchey the Immortal beim Melbourne Recital Centre (2018) aufgetreten.

Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet: zuletzt vom Deutschen Musikrat, der GVL und dem Freistaats Bayern "Junge Kunst und neue Wege" (2021). Sie ist neben ihrer jungen Gesangskarriere eine talentierte junge Sprach- und-Diktionscoach an der Bayerischen Staatsoper und anderen Theatern und Bildungseinrichtungen (Projektverträge). Sie erhielt in 2021 den Distinctive Work Prize (Council of Humanities, Arts and Social Sciences Australia) für ihren "herausragenden und vielfältigen Beitrag zur Kunst, als Darstellerin und Coach". Frau Aloneftis möchte ihre „wunderschöne, resonante Stimme ... (und) starkes musikalisches und dramatisches Engagement“ weiterentwickeln in ihrem neuen Repertoire im Jahr 2022 und fühlt sich zu Hause nicht nur auf der Opernbühne, sondern auch bei der Kunst des Liederabends mit Vorliebe für das griechische Kunstlied.

Hiroko Utsumi

Klavier | Japan

Hiroko Utsumi ist eine japanische Konzertpianistin, Lied-Pianistin und Kammermusikerin.

Bereits im Alter von 3. Jahren entdeckte die junge Künstlerin ihre Leidenschaft für das Klavier, woraufhin sie ihre musikalische Grundausbildung in Japan mit großen Erfolg abschloss. Anschließend folgten ihr Bachelorstudium in Solo-Klavier an der Hochschule für Kunst und Musik in Okinawa (Japan) und ihr Masterstudium in Liedgestaltung-Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München.

Durch ihre besonderen Leistungen erhielt sie bereits mehrere begehrte Stipendien, u.a. aus Japan, von „Yehudi Menuhin-Live Musik Now München“ und dem Freistaat Bayern.

In der Bayrischen Staatsoper begleitete sie bereits die Sänger des Opernstudios „New National Theatre Tokyo“ als Korrepetitorin. Auch mit dem Bundespolizeiorchester München trat sie bereits in mehreren Konzerten auf. Neben ihren zahlreichen Auftritten in Deutschland, ist die junge Pianistin zudem regelmäßig auch in ihrem Heimatland Japan auf der Bühne zu hören.

Seit 2018 ist sie außerdem als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater München tätig.

Programm

Charles Gounod

A une jeune grecque CG. 324

Franz Schubert

Der zürnenden Diana (Mayrhofer), D 707

Atys (Mayrhofer)

Franz Schubert

An die Leier D737

Die Götter Griechenlands D677

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

(in greek)

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église
iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Georgios Kasassoglou

Ο Απρίλης με τον Έρωτα (April mit dem Eros)

Αρχαϊκή μινιατούρα (Archaische Miniatur)

 
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Julie Grutzka

Sopran | Deutschland-Frankreich

Die deutsch-französische Sopranistin Julie Grutzka erhielt ab ihrem siebten Lebensjahr privaten Gesangsunterricht und sammelte in der Folge schon früh zahlreiche musikalische Erfahrungen sowohl in Ensemble-Produktionen als auch mit solistischen Projekten. Von Oktober 2012 bis Februar 2019 studierte sie Gesang im Bachelor und Master an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main - zunächst bei Prof. Targler-Sell und Prof. Fassbender, später bei Prof. Kelly-Moog. Im Februar 2022 schloss sie an der gleichen Hochschule erfolgreich ihr Konzertexamen- Studium bei Prof. Dahlmann ab. 


Nach ersten Engagements am Staatstheater Darmstadt und an der Oper Frankfurt verkörperte sie im Januar 2019 die Titelpartie in Claudio Monteverdis L‘incoronazione di Poppea im Rahmen des Rossi Festival am Nationaltheater Belgrad. Darauf folgte ein Engagement am Schauspiel Frankfurt für die Gesangspartie in der Produktion Vor Sonnenaufgang, sowie erneut am Staatstheater Darmstadt für die Partien der Ninfa und der Proserpina in Monteverdis L‘Orfeo und für die Rolle der Dorinda in Händels Orlando. 
 Als Konzert- und Liedsängerin kann sie auf zahlreiche Engagements im In- und Ausland blicken. Neben Konzerten in Moskau, Israel und Berlin trat sie beispielsweise im Pariser Centre Pompidou auf, wo sie im Rahmen des Projekts Sonic Blossom des Künstlers Lee Mingwei Lieder von Franz Schubert sang. 


Julie Grutzka ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Koblenz, der Frankfurter Bachkonzerte, sowie Empfängerin des Deutschlandstipendiums. Ihr akademisches Studium ergänzte sie durch den Besuch von Meisterkursen etwa bei Helmut Deutsch, Andreas Scholl, Franz Hawlata und Christoph Prégardien.

 

Doriana Tchakarova

Klavier | Deutschland-Bulgarien

Doriana Tchakarova absolvierte an der Musikhochschule Stuttgart ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Sie hat seit 2003 einen Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule. Im April 1993 gewann sie den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb "Dimitar Nenov" in Rasgrad. Im gleichen Jahr spielte sie das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff mit der Varna Philharmonie.
Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert". Die internationale Preisträgerin entfaltet eine rege, internationale Konzerttätigkeit als Liedpianistin. Liederabende mit ihrem Gesangspartner Konstantin Krimmel führen sie auf bedeutende internationale Konzertpodien. IGemeinsam mit Konstantin Krimmel gewann sie im Mai 2018 in der Kategorie Liedduo den 1. Preis bei „Rising stars Grand Prix international music competition“ in Berlin. Ihre vielbeachteten CD Einspielungen führten 2017 zu einer Echo-Nominierung. Beim renommierten Label Alpha Classics veröffentlichte sie mit Konstantin Krimmel 2019 eine CD mit Balladen von Schubert, Loewe, Schumann und Jensen.

Programm

Charles Gounod

A une jeune grecque

Franz Schubert

Ganymed D.544
Atys D.585

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D677
An die Leier D737

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église

iii. Quel galant m´est comparable

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo (Roses for Sappho)

iv. Epitafium

Arthur Lourié

From "Greek songs":
12. Erotic Fragment [Эротический отрывок]

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)