Arthur Lourié (1891-1966)

Die Lieder

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho (Übersetzung: Vjačeslav Ivanov):​

Erster Band

1. Lament for Adonis [Плач по Адонису]

2. Erotic Fragment [Эротический отрывок]

3. Hymnic Fragment [Гимнический отрывок]

4. The Garden of the Nymphs [Сад Нимф]

5. From the Wedding songs [Из свадебных песен]

6. Plea to Aphrodite [Моления Афродите]

​​

Noten

Zweiter Band

7. From the Wedding songs [Из свадебных песен]

8. From the Wedding songs [Из свадебных песен]

9. Erotic Fragment [Эротический отрывок]

10. Erotic Fragment [Эротический отрывок]

11. Expectation [Ожидание]

12. Erotic Fragment [Эротический отрывок]

Noten

Sappho

Vjačeslav Ivanov

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Biografie

Arthur Lourié Gesellschaft

Arthur Lourié

*14. Mai 1892 St. Petersburg – †12. Oktober 1966 Princeton (N.J.)

 

Arthur Lourié war ein bedeutender Russischer Komponist.  Er spielte eine wichtige Rolle beim Aufbau des Sowjetischen Musiklebens nach 1917,  musste Russland aber 1922 verlassen. Seine Musik widerspiegelt seine engen Beziehungen zu den St. Petersburger Dichtern und Künstlern des Silbernen Zeitalters  und zu Igor Strawinsky in Paris.

 

Russische Karriere

Lourié kam in einer wohlhabenden jüdischen Familie zur Welt, konvertierte aber noch in Russland zum christlichen Glauben. Nach einem autodidaktischen Beginn studierte er von 1909 bis 1913 am St. Petersburger Konservatorium Klavier bei der Busoni-Schülerin Maria Barinowa und für kurze Zeit auch Komposition bei Alexander Glasunow. Er verliess das Konservatorium ohne Abschluss, fand Anschluss an die futuristischen Künstlerkreise und befreundete sich mit der Dichterin Anna Achmatowa, deren Lyrik er 1914 als erster vertonte.


Seine frühen Klavierstücke setzen bei Chopin und Debussy und dem Spätwerk Skriabins an, entwickeln aber ganz neue Formen des musikalischen Diskurses. Wegmarken der Moderne sind die Synthèses von 1914 (in einer frühen Form von Dodekaphonie) und sein bekanntestes Klavierstück, die Formes en l’ Air  von 1915, mit einer neuartigen graphischen Notation.


Als Mann von breiter Bildung, der auch sein Image als Dandy und Ästhet kultivierte, vertonte Lourié in seinem umfangreichen und noch wenig bekannten Vokalwerk Texte von Sappho, Puschkin, Mallarmé, Verlaine, Blok, Majakowski, Dante, von klassischen lateinischen und mittelalterlichen französischen Dichtern u.a. Er war auch ein talentierter Schriftsteller und Maler.

Ins Exil

Nach der Revolution von 1917 wirkte Lourié als erster Chef der Musikabteilung des Volkskommissariats für Aufklärung. Weil seine Sympathien dem linken Flügel der Revolution gehörten, geriet er ins Visier der neuen Machthaber und musste Russland im Sommer 1922 verlassen. Nach einem Zwischenjahr in Berlin und Wiesbaden kam er nach Paris, wo er sich 1924 niederlassen konnte. Hier wurde er einer von Strawinskis wichtigsten Verfechtern. Lourié war während mehreren Jahren eine Art persönlicher Assistent, schrieb Klavierreduktionen und verfasste Artikel über die Musik seines Landsmanns; zeitweise wurde er gar zu einem Teil des Strawinskischen Haushalts. Lourié und die Strawinskis trennten sich in den späten Dreissigern über einem Streit mit Igors zweiter Frau Vera. Strawinski verwischte danach sämtliche Spuren Lourié‘s in seinem Leben.


Die  Radikalität aus den St. Petersburger Jahren verwandelte sich in Paris in eine Form von Neoklassizismus und russophiler Nostalgie; in seiner Musik und in seinen Schriften treten religiöse und mystische Aspekte hervor.

Lourié komponierte in Paris u.a. eine Ballettoper The Feast during the Plague (nach Puschkin), ein vielbeachtetes Klavierkonzert Concerto Spirituale (1929) und zwei Symphonien (die erste mit dem Titel Sinfonia dialectica), welche unter Furtwängler, Mengelberg, Stokowski, Ansermet und Koussevitsky zu Aufführungen kamen.

 

Amerikanische Jahre

Als die Deutschen 1941 Paris besetzten floh Lourié mit der Unterstützung von Serge Koussevitsky in die USA. Er liess sich in New York nieder. Im amerikanischen Exil gelang es Lourié, die verschiedenen Einflüsse in einen Stil von grosser persönlicher Eigenart zu verschmelzen; seine Werke verzeichnen beachtliche kompositorische Meisterschaft. 12 Jahre lang schrieb er  an der Oper Der Mohr Peter des Grossen (1949-61) nach Puschkin. Obwohl Leopold Stokowski eine etwas lapidare Orchestersuite eingespielt hat, ist dieses 3aktige Opus Magnum noch nie aufgeführt worden.

(aus: www.lourie.ch)

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