Die Dichter

Der Mythos Griechenland

kristallisiert sich schon im römischen Reich heraus. Hier besonders in der Kaiserzeit; „…das Goldene Zeitalter Roms war also ein klassizistisches Zeitalter, eine Epoche der Bildung und Nachahmung.“ So versuchte Augustus Perikles, Vitruv Iktinos, Livius Thukydides und Vergil Homer zu kopieren. Gerade Augustus bezeichnete sich gerne als Philhellenen.

Ein Philhellene ist ein Freund der Griechen bzw. Griechenlands. Die erste schriftliche Erwähnung des Wortes Philhellene findet sich in der Antike bei Herodot, (Hdt,Hist. II.F/8.1); dort wird der Pharao Amasis II. als Philhellene bezeichnet. Der Terminus des Philhellenismus bekommt seine große Bedeutung aber erst im 19. Jahrhundert. Zu dieser wichtigen gesellschaftlichen, wie auch besonders politischen Bewegung in Europa hat vorrangig der Mythos von Griechenland beigetragen. Griechenland und sein Mythos für Reisende soll nachfolgend seit dem Ende der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dargestellt werden. Dazu dienen die Reiseschilderungen aus sieben Jahrhunderten; zusammengetragen in dem Buch „Land der Griechen“ von Max Wegner und dem Buch „Griechenland; Schilderungen deutscher Reisender“ von Ernst Reisinger.

(aus http://mythos-griechenland.de/

Johann Joachim Winckelmann

Den grössten Einfluss für den Klassizismus in Deutschland hat Johann Joachim Winckelmann.

Winckelmanns erste Schrift Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst kam zunächst nur in einer Auflage von 50 Exemplaren heraus – und machte doch Epoche, indem sie eine beispiellose Griechenlandbegeisterung auslöste. Das Bändchen war wie ein Samenkorn auf dürstendem Acker. Mit Folgen für die Literatur, für Bildung und Wissenschaft, Architektur und Malerei.

Öffentliche Gebäude sahen plötzlich wie griechische Tempel aus. Goethe stellte attische Büsten in sein Haus und schrieb Dramen über antike Figuren. Und an den neuen preußischen Gymnasien pauckten die Schüler wenig später Altgriechisch und lasen Homer, Platon und Aristoteles.

Winckelmann wurde mit seinen Schriften über die griechische Plastik zum Wegbereiter der klassischen Literatur Goethes und Schillers in Weimar und zum Impulsgeber für die  klassizistische Architektur von Schinkel, Klenze und Gärtner in Berlin und München.

Die Dichter

Zahlreiche Geister in Europa setzten sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit ihren Gedichten für die Befreiung Griechenlands ein. Wilhem Müller, der Dichter der "Winterreise", der mit den "griechischen Liedern" die allgemeine Meinung in Europa zu beeinflussen versuchte, Victor Hugo mit "Les Orientales", Henry Percy Shelley mit "Hellas", Juliusz Slowacki mit "Lambos" sind einige davon. Andere mischten sich sogar direkt in die Schlacht ein, wie Lord Byron, der in Missolongi starb. König Ludwig I. von Bayern schrieb auch Gedichte, um den Kampf der Griechen um ihre Freiheit zu unterstützen. Vor allem aber waren es Friedrich Schiller, Wolfgang Goethe und vor allem Friedrich Hölderlin, der mit "Hyperion" die ganze Sehnsucht der europäischen Idealisten nach der alten Harmonie zum Ausdruck brachte. Hier einige der berühmtesten Dichter des Phihellenismus... Romantische Komponisten wurden auch direkt von antiken griechischen Dichtern wie Sappho, Anacreon, Alkaios oder Homer beeinflusst.

Erster Internationaler Lied-Wettbewerb Bolko v. Hochberg  2022

Thema: HELLAS

Was

Lied-Wettbewerb

zum Thema "HELLAS"

Wann

21. -25. März 2022

Wo

Gerhart-Hautmann-Theater

Görlitz

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