Anna Neufeld, Sopran

Maia Leluashvili, Klavier

Deutschland / Georgien

Anna Neufeld

Die junge deutsch-russische Sopranistin Anna Neufeld (geb.1983) wurde in Kasachstan geboren. Ihr breit gefächertes Repertoire reicht von russischer Literatur wie beispielsweise Tschaikowsky, über die italienische wie u.a. Puccini, Verdi und Mascagni bis hin zur deutschen Literatur wie Wagner. 2017 absolvierte Anna Neufeld an der renommierten Opernschule Detmold ihr Masterstudium bei Prof. Susan Anthony und Prof. Caroline Thomas. Während ihres Studiums debütierte sie in „Le Nozze der Figaro“ (Gräfin), „Zanetto“ (Silvia), „Pique Dame“ (Lisa), „Tosca“ (Tosca), „Ariadne auf Naxos“ (Ariadne), „Suor Angelica“ Angelica), „Cavalleria Rusticana“ (Santuzza).
Im August 2016 wurde Anna Neufeld die Gewinnerin des ersten Preises beim internationalen Gesangswettbewerb TIM-Torneo Internationale di Musica in Turin. Im Januar 2015 gewann sie den Richard-Wagner-Wettbewerb in Leipzig und wurde somit die Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig. Von 2008 bis 2012 studierte sie Musikpädagogik am Johannes-Brahms-Konservatorium in Hamburg mit Hauptfach Gesang bei Valentina Aleksandrova. Bei Prof. Franz-Josef Einhaus an der Musikhochschule in Lübeck absolvierte sie 2014 das Bachelor-Studium und war mit mehreren Hochschulproduktionen im Theater Kiel zu hören. Weitere Impulse für ihre künstlerische Entwicklung erhielt sie durch Meisterkurse bei renommierten Sängern wie

Maia Leluashvili

Maia Leluashvili wurde in Georgia geboren und begann ihren musikalischen Werdegang am Klavier schon mit fünf Jahren. Mit zehn Jahren debütierte sie mit Orchester und gewann 2004 den dritten Platz beim 4.Stadwettbewerb in Tbilisi.
2009 absolvierte sie staatliche Gymnasium für besonders begabte Musiker.
2009-2015 studierte sie an Tbiliser Konservatorium ihr Bachelor. Sie bekam die Auszeichnung „Bester Student“ und war von 2009-2012 die Stipendiatin des Konservatoriums.
Ihr Diplomstudium am Johannes-Brahms-Konservatorium mit Hauptfach Klavier hat sie erfolgreich im Jahr 2016 bei Prof. Elena Sukmanova abgeschlossen.
Sie spelte zahlreche Konzerte wie: Konzert mit dem Orchester des Johannes-Brahms-Konservatoriums in Hamburg 2015, 2015 Solokonzert in Tbilisi, 2012 „Frühlingsfestival“ Kulturhaus-Chiatura.
Sie besuchte mehrere Meisterkurse, u.a. M.Ubilava, N.Gvetadze, A.Takidze und T.Akhobadze.

Programm

Franz Schubert

Memnon D.541

Lied eines Schiffers an die Dioskuren D.360

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

Hugo Wolf

Anakreons Grab

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église
iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho, Band 2

Georgios Kasassoglou

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

Charles Gounod

A une jeune grecque CD.324

Franz Schubert

Ganymed D.544

Atys D.585

 

Ludwig Obst, Tenor

Stefan Paul, Klavier

Deutschland / Deutschland

Ludwig Obst

Der in Berlin lebende Tenor Ludwig Obst (geb. 1991) wurde 2020 mit dem Recherchestipendium der darstellenden Künste des Landes Berlin ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde er als Preisträger des Wettbewerbes Kammeroper Schloss Rheinsberg eingeladen zwei Liederabende zu gestalten. Ludwig studierte Gesang an der HfM Hanns Eisler Berlin und der Guildhall School of Music & Drama London. Zu seinen Lehrern gehörten Bernd Riedel, Wolfram Rieger und Júlia Várady. Derzeit wird er von Sami Kustaloglu betreut. Er sang bei den Händelfestspielen Halle, den Festwochen der Alten Musik Innsbruck, bei der Münchener Biennale und in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. 2019 eröffnete er mit VOICERS von Zorka Wollny den Steirischen Herbst in Graz und wirkte bei THE BODY MEMORY im Ballhaus Ost und LOFFT Leipzig mit. 2021 kehrt er mit UBI CARITAS von Wenzel U. Voecks an beide Häuser zurück. Ludwig Obst war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Richard Wagner Verbandes München und ein Britten Pears Young Artist. Neben seiner sängerischen Tätigkeit studierte er Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und widmet sich vermehrt eigenen Regiearbeiten. So entstand I AM LIBERATION, eine interdisziplinäre Performance, die 2019 zum Performing Arts Festival eingeladen wurde. Derzeit ist LILA LIED in Vorbereitung, ein multimediales queeres Cabaret, finanziert vom Fonds Darstellende Künste. Außerdem ist Ludwig Gründungsmitglied von tutti d*amore, dem Berliner Kollektiv für zeitgenössische Oper*ette. (www.ludwigobst.de)

Stefan Paul

Stefan Paul studierte Klavier in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Besonders wertvolle Impulse erhielt er dort unter anderem bei Wolfram Rieger, Eric Schneider und Klaus Bäßler. Im Laufe seines Studiums entwickelte sich seine Liebe zur Musik des 20. Jahrhunderts und zum Musiktheater. stefanpaul tritt regelmäßig als Liedbegleiter auf, war 2006 Finalist beim 6. Internationalen Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne" in Graz in der Kategorie Liedduo, erhielt ein Arbeitsstipendium der Paula und Albert Salomon Stiftung und gewann zusammen mit Hanna Herfurtner 2010 den 1. Preis beim Paula-Salomon- Liedwettbewerb, mit der er 2012 am Konzerthaus Wien debütierte. Seit 2003 hat er einen Lehrauftrag als Begleiter in der Interpretationsklasse für Zeitgenössisches Lied von Prof. Axel Bauni an der UdK inne. Neben zahlreichen freien Projekten war er zwischen 2008 und 2013 in verschiedenen Produktionen der Volksbühne Berlin als Musiker und Darsteller tätig, wo er unter anderen mit Frank Castorf und Vegard Vinge
zusammenarbeitete. 2009 inszenierte er „The Telephone“ und „The Letter“ am English Theatre in Berlin. 2014 bearbeitete er die Bühnenmusik von Hanns Eisler für Brechts „Leben des Galilei“ am Deutschen Theater Göttingen in der Regie von Michael von zur Mühlen, mit dem er 2015 in Darmstadt für die
Aufführungsreihe „Schulden – eine Befreiung“ erneut zusammenarbeitete.

Programm

Franz Schubert

An die Leier

Prometheus

Ganymed

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

ii. What rapture could I take from song

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo

i. Glykopikros

iii. Smierć Safo

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Barmherzige Mutter (Μητέρα μεγαλόψυχη)

Charles Gounod

Maid of Athens CG.406

Franz Schubert

Lied eines Schiffers an die Dioskuren

Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging

 

Jeremy Osborne, Bariton

Bonnie Wagner, Klavier

USA / USA

Jeremy Osborne

Der US-Amerikanischer Bariton Jeremy Osborne (geb.1986) lebt seit 2014 in Deutschland wo er zurzeit mit Sopranistin Janet Williams studiert und in zahlreichen Aufführungen zu sehen ist. Sein Studium absolvierte er an der University of Central Arkansas und dem Peabody Institute in Baltimore im Gesangsstudio des renommierten Bass- Baritons John Shirley-Quirk. Seit 2017 singt er im ExtraChor der Deutschen Oper Berlin in Vorstellungen wie Christof Loys Inszenierung von Korngolds Das Wunder der Heliane und Frank Castorfs Produktion des Verdi Klassikers La Forza del Destino.
Außerdem ist er als Choraushilfe an der Komischen Oper in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen und Pierangelo Valtinonis Kinderoper Der Zauberer von Oz aufgetreten.
Seit 2017 hat er eine fruchtvolle Zusammenarbeit mit der Pianistin Bonnie Wagner entwickelt, mit der er mehrere Konzerte, vor allem mit der Musik von Franz Schubert, aufgeführt hat. 2017 sang er, begleitet von Frau Wagner, zum ersten Mal die Winterreise gefolgt von Schwanengesang im 2019. Ein 2020 geplantes Konzert mit ausschließlich französischer Musik wird nun 2021 stattfinden.

Bonnie Wagner

Bonnie Wagner ist Pianistin mit einer über 15-jährigen Erfahrung als Solorepetitorin. 2020 zog sie nach Krefeld; davor arbeitete sie acht Jahre lang in Berlin, zuerst an der Komischen Oper Berlin, danach an der Staatsoper Unter den Linden. 2004–2012 war sie in Philadelphia als Opern- und Gesangscoach am Curtis Institut für Musik sowie als Korrepetitorin an der Opera Company of Philadelphia tätig. Engagements an verschiedenen Festivals brachte sie unter anderem nach Tanglewood, Chautauqua und Belle-Île-en-Mer in Frankreich. Bonnie studierte bei Martin Katz und schloss ihr Studium an der Universität of Michigan mit einem Master of Music ab. Ihre besonderen Kenntnisse im Lied konnte sie 2008 bei Helmut Deutsch in München noch vertiefen.

Programm

Franz Schubert

Ganymed D544

Der zürnenden Diana D707

Gruppe aus dem Tartarus D587

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

Charles Gounod

A une jeune grecque CG 324

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Georgios Kasassoglou

Im Schatten Hand in Hand (Στη σκιά χειροποιασμένες)

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Charles Gounod

Maid of Athens CG 406

Franz Schubert

Fahrt zum Hades D.576

Lied eines Schiffers an die Dioskuren D.560

 

Anna Padalko, Mezzosopran

Dimitri Grigoriev, Klavier

Russland / Russland

Anna Padalko

 

Anna Padalko wurde am 07.08.1992 in Sankt-Petersburg, Russland geboren. Ihre musikalische Laufbahn begann 1998 in einer Musikschule. Später wechselte sie zur Musikfachschule Rimskij-Korsakov, welche sie im Fach "Chorleitung" mit Auszeichnung absolvierte. 2011-2016 folgte das Studium am Petersburger Konservatorium im gleichen Fach, das sie ebenfalls mit Auszeichnung beendete. Parallel nahm sie kontinuierlich Gesangsunterricht und entwickelte sich auch autodidaktisch als Sängerin weiter. 2012-2019 war sie als Solistin des Petersburger Konzertchores tätig. Seit 2015 tritt Anna Padalko regelmäßig als Solistin in Russland und Deutschland auf. Zu ihrem Repertoire gehören Pergolesis Stabat Mater, Bachs Johannespassion, Weihnachtsoratorium und h-Moll Messe, Zelenkas Missa Dei Patris, Vivaldis Gloria, Mozarts Requiem, Spaur Messe und Krönungsmesse, Beethovens C-Dur Messe, Mahlers 2. Symphonie, Duruflés Requiem und Stravinskys Les noces. Ab 2019 setzt Padalko ihr Gesangsstudium bei Prof. Heidrun Luchterhandt an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford fort. Im August 2020 hat sie aktiv an einem Meisterkurs von Prof. Christoph Prégardien teilgenommen.

Dimitri Grigoriev

 

Dmitri Grigoriev wurde 1979 in St. Petersburg (Russland) geboren und studierte Orgel und Klavier nach privatem Unterricht an den Konservatorien in St. Petersburg und Kasan, wo er seine Studien 2007 mit dem staatlichen Konzertexamen abschloss. Seit 2006 lebt Grigoriev in Deutschland, wo er an der Hochschule für Kirchenmusik Herford seine B- und A-Prüfungen ablegte. Grigoriev ist Preisträger des Orgelimprovisationswettbewerbs „Westfalen-Impro 5“. 2016 absolvierte er sein Master-Examen im Fach Orgelimprovisation an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, 2018 das Konzertexamen im selben Fach. Grigoriev tritt als Organist und Pianist mit verschiedenen Solisten auf und gibt regelmäßig Orgelkonzerte im In- und Ausland. Im August 2012 wurde Dmitri Grigoriev nach Lüdenscheid als Kreiskantor im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg berufen.

Programm

Franz Schubert

Ganymed

An die Leier

Claude Debussy

Trois Chansons de Bilitis

i. a flûte de Pan

ii. La Chevelure

iii. Le Tombeau des naïades

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho, 2.Band

i. From the Wedding songs I
ii. From the Weddings songs II

iii. Erotic Fragment I

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Charles Gounod

A une jeune grecque CG.324

Franz Schubert

Dithyrambe

Die Götter Griechenlands

 

Karola Pavone, Sopran

Lukas Rommelspacher, Klavier

Deutschland-Italien / Deutschland

Karola Pavone

Die deutsch - italienische Sopranistin Karola Pavone (geb. 1985) wurde in Reggio Calabria (Italien) geboren und früh musikalisch gefördert. Zunächst erhielt sie eine fundierte Ausbildung in Klavier und Viola, 17jährig trat sie als Sängerin solistisch in Erscheinung; einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden seit jeher Kammermusik und das Kunstlied. So war sie Finalistin und Preisträgerin bedeutender Liedwettbewerbe wie „Jugend musiziert“, „Das Lied“, Internationaler Brahmswettbewerb in Pörtschach. 2014 gewann sie den Liedpreis des Festival Vocallis in
Vaals, NL, 2015 sowohl den Internationalen LiedDuo-Wettbewerb Rhein Ruhr als auch den Cantando-Parlando Liedwettbewerb. 2016 wurde ihr der Nachwuchspreis den International LiedFestival in Zeist (NL) unter Schirmherrschaft von Robert Holl und Elly Ameling verliehen. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Musikhochschule Köln und der Opernschule der Göteborgs Universitet in Schweden. Das Diplom legte sie mit Bestnoten ab, den Exzellenzstudiengang Konzertexamen mit mehrfacher Auszeichnung. Zu ihren Lehrern
gehören Ingrid Steiner, Mechthild Georg und Hartmut Singer, Meisterkurse führten zu Edith Mathis, Olaf Bär, Irwin Gage, Edda Moser, Robert Holl und Graham Johnson. Sie arbeitet weiterhin mit Sami Kustaloglu. Ihre Tätigkeit als freischaffende Konzertsängerin führt sie u.A. in die Kölner Philharmonie und den WDR, die
Hamburger Laeiszhalle und das Gewandhaus Leipzig. Seit 2016 gehört sie als Solistin und Gast dem Ensemble des Stadttheater Gießen an, wo sie als vielseitige Darstellerin geschätzt wird, außerdem gastiert sie am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, am Barocktheater Schwetzingen, der Kölner Oper und dem Staatstheater
Meiningen. 2020 erschien ihr Debüt-Album mit französischen Kunstliedern bei Coviello Classics, außerdem debütierte sie als Musikkabarettistin in ihrem eigenen Abend “Weibsbilder - (Selbst-)porträts von Frauen mit schlechten Eigenschaften”. Karola Pavone ist Stipendiatin der Villa Musica Rheinland – Pfalz, der Jeunesses musicales Deutschland, des Richard-Wagner-Verbands Köln sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Lukas Rommelspacher

Der Dirigent und Pianist Lukas Rommelspacher (*1992) ist seit der Spielzeit 2018/2019 als Solorepetitor an der Oper Frankfurt tätig. Seine musikalische Ausbildung begann er bei Charlotte Schmidt-Schön und Wolfgang Hess, bevor er in die Klavierklasse von Axel Gremmelspacher an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst wechselte. Sein Studium beendete
er im Sommer 2018 an der Musikhochschule Freiburg in der Klasse von Eric Le Sage. Meisterkurse bei Gilead Mishory, Markus Bellheim, Helmut Deutsch und John Perry sowie der Unterricht bei Eugen Wangler (Korrepetition) und Uwe Sandner (Dirigieren) runden seine Ausbildung ab.
Ab dem Sommersemester 2014 bis Oktober 2018 war er Dirigent der Jungen Marburger Philharmonie. Bedeutende Werke wie Beethovens Neunte Sinfonie wurden in dieser Zeit zur Aufführung gebracht. Weitere Engagements als musikalischer Leiter führten ihn unter anderem zum Concerto armonico Freiburg, zum Jugend Sinfonie Orchester Wetzlar oder zum Festival Junger Künstler Bayreuth. Seit 2015 ist er Dozent beim „Internationalen Arbeitskreis für Musik e.
V.“. Im Februar 2020 gründete er das Clara-Schumann-Orchester Frankfurt, dessen musikalische Leitung er seitdem übernahm. Rommelspachers Konzerttätigkeiten als Pianist erstrecken sich über ganz Deutschland. Erst kürzlich reüssierte er mit dem 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms im großen Saal der Berliner Philharmonie. Er trat solistisch mit dem Orchester Berliner Musikfreunde, dem Studierendenorchester des Dr. Hoch‘s Konservatorium, der Jungen Hessischen Philharmonie, dem Deutschen Jugendkammerchor, den Jungen Sinfonikern Frankfurt und dem Collegium musicum Berlin auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Winfried Toll oder Frieder Bernius zusammen. Bereits zum wiederholten Mal wurde er 2018 zum Rheingau Musik Festival eingeladen. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn nach Frankreich, Finnland, Polen und in die Schweiz.

Programm

Franz Schubert

Memnon D541

An die Leier D.737

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

v. Tout gai!

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

i. Before the statue of Endymion

ii. What rapture could I take from song

iii. Long ago

Georgios Kasassoglou

Der Maitag (Του μαγιού ροδοφαίνεται η μέρα)

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

Charles Gounod

A une jeune grecque CG 324

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D677

Atys D.585

 

Gabriel Pereira, Tenor

Filipe Pinto, Klavier

Brasil / Portugal

Gabriel Pereira

Gabriel Pereira wurde in Brasilien (1993) geboren, studierte am Centro de Formação Artística do Palácio das  Artes in Belo Horizonte und an der PUC de Chile bei Rodrigo del Pozo. Derzeit ist er Student bei Roland  Schubert an der HMT Leipzig. Pereira war an Opernproduktionen beteiligt als er sich dem Opernstudio  des Teatro Municipal de São Paulo anschloss, z. B. „Die Zauberflöte“, „Il Combatimento di Tancredi et  Clorinda“ und „L’Incoronazione di Poppea“. 2016 war er Solist in der „Großen Messe in c-Moll“ von Mozart  im Palácio das Artes. 2016 und 2017 hat er Bepe aus „Rita“ von G. Donizetti im Teatro Guaíra gespielt. 2018 hat er „Die 7 Todsünden“ von Kurt Weill in der Weimar Halle unter der Leitung von Nicolas Pasqué  gesungen. 2019 trat der Tenor als Evangelist neben dem Leipziger Symphonie Orchester zur „Passions Musik nach dem Evangelisten Matthäus“ von C. Ph. E. Bach. 2020 sang er die Opern „Hin und Zurück“ von  Hindemith, „Die Witwe von Ephesus“ von Hartmann und Kreneks „Schwergewicht“, das „Stabat Mater“  von Dvořák und die Kantaten „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ (BWV 12) und „Gelobet seist du, Jesu  Christ“ (BWV 91). Während des Corona-Lockdown gab er das Online-Konzert „Songs of Hope“.

Filipe Pinto

Filipe Pinto wurde 1987 in Porto geboren und zeigte schon in jungen Jahren eine große Begabung für das Klavier. Im Alter von 8 Jahren trat er dem Oporto Music Conservatory in der Klasse von Prof. Anne Marie Soares und Fátima Travanca bei. 2006 wurde er in die Klasse der PhD an der ESMAE (Porto's Music University) aufgenommen. Constantin Sandu im Bachelor und später im Master in der PhD-Klasse. Miguel Borges Coelho. Während dieser Zeit studierte er auch in der Klasse der Professoren Erika Lux in Hannover und Luís de Moura Castro in Barcelona. Er besuchte Meisterkurse in Klavier solo, zeitgenössischem Ensemble, Lied und Orchesterdirigieren. Um sich zu vertiefen und der Interpretation von Lied zu widmen, trat er 2015 der Klasse von Prof. Alexander Schmalcz in "Félix Mendelssohn-Bartholdy" HMT Leipzig bei und schloss die Studien von Master und Meisterklasseexamen ab. Parallel dazu studierte er Orchesterdirigieren bei Alexander Stessin und Fredo Jung. Während seines Studiums in Leipzig erhielt er das Stipendium "Sachsen Landesstipendium", gewann mit seinem Liedduo den 2. Preis im Kammermusikwettbewerb und debütierte mit dem HTWK Leipziger Orchester bei Beethovens 3. Klavierkonzert.

Programm

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D677

Atys D585

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

v. Tout gai!

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

i. Before the statue of Endymion

ii. What rapture could I take from song

iii. Long ago

Georgios Kasassoglou

Im Schatten Hand in Hand (Στην σκιά χειροπιασμένες)

Der Maitag (Του μαγιού ροδοφαίνεται η μέρα)

Charles Gounod

Maid of Athens

Franz Schubert

Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging D474

Ganymed D544

 

Olga Papakonstantinou, Sopran

Griechenland

Olga Papakonstantinou wurde in Larissa, Griechenland (1990) geboren. Sie studierte Klavier und Musiktheorie an das städtische Konservatorium in Larissa. Sie schloss 2018 ihren Master in Musikwissenschaft an der Musikwissenschaftliche Fakultät der Aristoteles-Universität von Thessaloniki. Sie hat ihr Studium abgeschlossen in Operngesang mit Auszeichnung am Athenaeum Maria Callas Konservatorium unter Christina Giannakopoulou im Jahr 2019. Sie hat auch eine Gesangsausbildung in Mittelalter, Renaissance und Barockmusik unter Aris Christofellis und Dimitris Kountouras im Zentrum für Alte Musik des Athener Konservatoriums (2015-2018). Als Solistin und Chorsängerin trat sie bei auf die Megaron Athens Concert Hall, die Lilian Voudouri Music Library und das dritte Programm der Griechisches Nationalradio. Im Dezember 2019 war sie zusätzliches Mitglied des griechischen Staatsangehörigen Opernchor für die Produktion von „Don Carlos“. Im Februar 2020 gab sie ihr Debüt bei die griechische Nationaloper als Rapunzel, in Stephens Sondheim "Into the Woods" und in November 2020 übernahm sie die Rolle der Sopranistin in der Kinderaufführung „Everything is Oper!". Derzeit ist sie mit der griechischen Nationaloper als Rapunzel in der Produktion beschäftigt "In den Wald".

Programm

Franz Schubert

Memnon

Die Götter Griechenlands

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église
iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Jean Coulthard

"Three ancient memories of Greece"

iii. Long ago

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Απρίλης με τον Έρωτα)

Charles Gounod

A une jeune grecque

Franz Schubert

Atys

Ganymed

 

Elena Patsalidou, Sopran

Zypern

Die Sopranistin Elena Patsalidou wurde in Nikosia in Zypern (1987) geboren. Sie studierte Gesang an der Ionischen Universität in Korfu und im Jahr
2015 schloss sie ihr Masterstudium im Fach Operngesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden erfolgreich
ab. Während ihres Studiums, sammelte sie bereits zahlreiche Bühnenerfahrungen in diversen Opernproduktionen, u.a. als Sandmännchen und Taumännchen in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ am Mittelsächsischen Theater Freiberg, als Echo in „Ariadne auf Naxos“ (Richard Strauss) auf den Landesbühnen Sachsen, sowie — erneut in Freiberg — als Barbarina in Mozarts „Le Nozze di Figaro“. Im Rahmen verschiedener Hochschulproduktionen sang sie die Rolle der Diana in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ zusammen mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden und die Titelpartie in Purcells „Dido and Aeneas“ unter der musikalischen Leitung des australischen Barockspezialisten Stanley Ritchie.
Als Konzertsängerin gestaltete sie solistisch verschiedene Werke, darunter Mozarts „Krönungsmesse in C-Dur“, Monteverdis „Vespro della Beata Vergine“, das „Stabat Mater“ von Pergolesi und Faurés „Requiem“. Außerdem wirkte sie beim „12th Festival of Sacred Music
of Patmos“, sowie an verschiedenen Konzerten des Sinfonie-Orchesters Zypern mit. Sie hat ferner u.a. mit den Dirigenten Jan Michael Horstmann, Raoul Grüneis, Alkis Baltas. Hans Härle und Peter Seymour, zusammengearbeitet. Elena Patsalidou hat den 1. Preis beim Kyrenia Opera Vocal Competition 2019 und den 3. Preis beim Internationalen Giulio Perotti Gesangswettbewerb 2013 in Deutschland gewonnen.
Die Sopranistin sang bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 in „Cavalleria Rusticana“ und „Pagliacci“ im Sächsischen Staatsopernchor Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. Im Jahr 2016 wirkte sie als eine der Solistinnen des Dresdner
Kammerchores — gemeinsam mit den Dresdner Symphonikern — am vielbeachteten internationalen Konzertprojekt „Aghet“ am Yerevan Opera Theatre in Armenien und am Yugoslav Drama Theatre in Belgrad mit 2016/2017 war sie weiterhin als Clorinda in „La Cenerentola“ (Gioachino Rossini) auf der Bühne der Kammeroper Köln, sowie als Mitglied des Bayrischen Ensembles „I Virtuosi ambulanti“ mit
der Rolle der Renée d'Anjou in einer Aufführungsserie der Oper „Caterina di Guisa“ (Carlo Coccia) zu erleben.
2018 gab sie ihr Debüt als Frasquita in Bizets „Carmen“ in einer Produktion von Opera Classica Europa, während sie zur gleichen Zeit an Open-air-Konzerten in Frankfurt mit den Rhein-Main Philharmonikern teilnahm. 2020 kehrt sie nun — anläßlich von „Belcanto in Bayern“ — als Solistin für ein zweites exklusives Projekt mit „I Virtuosi Ambulanti“ zurück und als Mitglied der „Opernwerkstatt am Rhein“ singt — erneut — die Rolle der Frasquita in „Carmen“ in einer Tournee in Deutschland und Österreich. Beim Internationalen „Kypria“ Festival 2020, debütierte sie die Rolle der Serpina in „La Serva Padrona“ (J. B. Pergolesi) unter der Regie von Lev Pugliese und der Leitung von J. G. Bachmann. Im Rahmen mehrerer Meisterkurse, hatte sie die Gelegenheit mit renommierten Künstlern wie Christophe Rousset (Workshop über Claudio Monteverdi’s Opern „L’incoronazione di Poppea“ und „Il ritorno d’Ulisse in patria“), Walter Moore, Barbara Bonney, Janet Williams und Helga Meyer-Wagner, zusammenzuarbeiten.

Programm

Franz Schubert

Atys D585

Die Götter Griechenlands D677

Johannes Brahms

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église

Jean Coulthard

"Three ancient memories of Greece"

ii. What rapture could I take from song

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Απρίλης με τον Έρωτα)

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

Charles Gounod

A une jeune grecque

Franz Schubert

Ganymed D544

Lied eines Schiffers an die Dioskuren D360

Erster Internationaler Lied-Wettbewerb Bolko v. Hochberg  2021

Thema: HELLAS

Was

Lied-Wettbewerb

zum Thema "HELLAS"

Wann

21. -25. März 2021

Anmeldefrist:

30. November 2020

UPDATE: 23.12.2020

Wo

Gerhart-Hautmann-Theater

Görlitz

Kontakt 

Für jede Frage stehen wir Ihnen zu Verfügung.

Eleni Ioannidou, Heinz Müller

Ars-Augusta e.V. Augustastraße 6, Görlitz 02826

liedcompetition@gmail.com

+49 3581 8778460

+49 177 4470120

+48 502 991789

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