Johanna Pommranz, Sopran

Doriana Tchakarova, Klavier

Deutschland / Deutschland-Bulgarien

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Johanna Pommranz

Johanna Pommranz (*1994) studierte Bachelor und Master Gesang bei Prof. Ulrike Sonntag an der HMDK Stuttgart, schloss mit Auszeichnung ab und führt ihr Gesangsstudium aktuell im Konzertexamen weiter.
Sie belegte Meisterkurse u.a. bei Elly Ameling, Emma Kirkby, Margreet Honig und Inge Borkh. Als gefragte Solistin im Bereich Oratorium, Kammermusik und Lied war sie u.a. unter Leitung von Hans-Christoph Rademann, mit dem Ensemble Castor, dem Orpheus-Vokalensemble, dem Heilbronner und Pforzheimer Kammerorchester und mit der Reutlinger sowie der Baden-Badener Philharmonie zu hören. Mit Ars Antiqua Austria nahm sie 2016 die CD-Ersteinspielung der Soprankantate „Di tempore“ von Isfrid Kayser auf. Auf der Opernbühne war sie u.a. in Tübingen als Erminio (Jommelli „Il cacciatore deluso“) und Diana (Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“), bei den Staufer Festspielen als Sand- und Taumännchen (Humperdinck „Hänsel und Gretel“) und am Theater Heilbronn als Dorinda (Händel „Orlando“) zu erleben. Dort verkörperte sie ebenfalls die Titelrolle in Mozarts „La
finta giardiniera“ auf der Bundesgartenschau 2019. Zuletzt war sie mit Il Gusto Barroco unter Leitung von Jörg Halubek als Erixena (Händel/Telemann „Cleofida“) zu hören.

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Doriana Tchakarova

Die Pianistin Doriana Tchakarova absolvierte ihr Studium an der Musikhochschule Stuttgart. Sie ist Preisträgerin bei einige internationalen Wettbewerben wie „Concorso Internationale di Interpretazione Musicale Citta di Racconigi“ in Italien, und „Rising stars Grand Prix international music competition“ in Berlin. Ihre CD-Einspielungen mit den Sopranistinnen Felicitas und Judith
Erb führten 2017 zu einer Echo-Nominierung. Bei Alpha Classics veröffentlichte sie mit dem Bariton Konstantin Krimmel 2019 die CD „SAGA“ mit romantischen Balladen. Diese Einspielung wurde für die International Classical Music Awards (ICMA) und Opus Klassik nominiert und mit
dem Diapason découverte ausgezeichnet.

Programm

Franz Schubert

Ganymed

Lied eines Schiffers an die Dioskuren D.360

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

i. Chanson de la mariée
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

i. Before the statue of Endymion

ii. What rapture could I take from song

Georgios Kasassoglou

Der Maitag (Του μαγιού ρδοφαίνεται η μέρα)

Charles Gounod

A une jeune grecque CD.324

Franz Schubert

Atys D.585

Die Götter Griechenlands

 

Clarissa Reali, Sopran

Serika Saito, Klavier

Italien / Japan

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Clarissa Reali

Geboren 1991, begann ich Klavier zu spielen und begann auch in einem kleinen Chor unter dem zu singen Regisseur Edoardo Materassi. Dann habe ich Meisterkurse bei Cesare Pavese, Basilio gemacht Astulez und ich begannen mit einigen wichtigen Chören in Italien zu singen. 2009 nahm ich am Internationalen Festival „Europa Cantat“ teil und trat danach bei die Gesangsklasse der Mezzosopranistin Lucia Mazzei an der Fiesole Music School. Ich habe auch an einigen Meisterkursen mit Michele Pertusi, Graziano Polidori, teilgenommen. Claudio Desderi, Roberto Scaltriti, Stuart Patterson ... 2014 habe ich während des „Bolgheri Melody“ -Festivals gesungen und im nächsten Jahr angefangen zu studieren mit der Sopranistin Elena Cecchi Fedi. 2016 habe ich in einigen Barockproduktionen mit Sängern wie Gloria Banditelli und gesungen Alberto Allegrezza. Danach gewann ich den ersten Preis beim Lions-Gesangswettbewerb bei der Eurovox 2018. Letztes Jahr wurde ich an der Berliner Opernakademie und am Opernstudio zugelassen Linz. Dieses Jahr war ich Halbfinalist im Wettbewerb um die Rodolfo Celletti Academy. Ich habe auch als Solist bei vielen Konzerten in Italien und im Ausland gesungen und mein Debüt als Ann Putnam in der Oper „Der Schmelztiegel“ in Berlin. Dieses Jahr habe ich eine CD für das Label „Glossa“ aufgenommen. Meine nächsten Engagements sind das Debüt als Fiordiligi am Théâtre de l'Opera de Laussanne. und ich werde meine Zusammenarbeit mit dem Label "Glossa" fortsetzen.

Serika Saito

Serika Saito wurde 1992 in Tokio geboren und begann im Alter von 4 Jahren Klavier zu spielen Sie erhielt ihren Bachelor von der Toho Gakuen School of Music (Tokio) und trat der Haute École de Musique de Genève in der Klasse von Jean-Jacques Balet. Im Jahr 2018 sie erhielt den Meister in musikalischer Interpretation; während ihrer letzten Konzerte erhält Serika die höchstmögliche Note sowie die Glückwünsche der Jury. 2014 hat sie gewonnen Erster Preis beim MUZA Kawasaki Solistenwettbewerb (Japan) und spielte als Solist mit das Tokyo Symphony Orchestra. Seit 2017 hat sie auch mehrere begleitet internationale Wettbewerbe und Meisterklassen als offizieller Pianist.

Programm

Franz Schubert

Atys

Hippolits Lied

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église

iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo (Roses for Sappho)

i. Glykopikros

ii. Faon

iii. Smierć Safo

iv. Epitafium

Georgios Kasassoglou

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

Charles Gounod

Maid of Athens CG.406

Franz Schubert

Ganymed

Die Götter Griechenlands

 

Catherine Psarakis, Sopran

USA

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Catherine Psarakis (geb.1993) ist bekannt für ihre „präzise und fokussierte Koloratur“ und ihren „engelhaften Ton“ und tritt aktiv mit Orchestern und Kammergruppen in der Region New England und international auf. Sie trat als Cunegonde in der New England Conservatory (NEC) 2018-Produktion von Bernsteins Candide unter der Leitung von Maestro Christopher Allen und als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte mit der Chicago Summer Opera auf. Als Meisterin der Neuen Musik spielte Catherine kürzlich auch eine Titelrolle in der Premiere seines Opern-Rollenspiels Jacob Shulman aus Boston und wird die Filmmusik des Komponisten Stratis Minakakis Escuchando aufnehmen. Catherine gab 2017 ihr Oratoriendebüt als Sopransolistin in Händels Messias bei der Messiah Choral Society in Orlando, FL, unter der Leitung von Dr. John Sinclair. Sie war Solistin beim NorCal Music Festival Orchestra Pops Concert unter der Leitung von Lazlo Marosi und Solistin bei der Lowell Symphony unter der Leitung von Thomas Kociela. 2021 wird sie mit der European Orchestral and Choral Association als Sopransolistin in Rossinis Petite Messe Solennelle unter der Leitung von Maestro Giuseppe Raffa auftreten. Als Verfechterin intimer Darbietungen durch Kunstlieder und Kammermusik trat Catherine in der Liederabend-Reihe und in Community Performance and Partnerships von NEC sowie mit Holly Druckman vom Carduus-Chor, der Boston Art Song Society, der Dante Alighieri Society und der Music on auf die Farm Concert Series in RI. Catherine erhielt ihren B.A. in Chemie und Musik vom Rollins College mit einem Vollstipendium und ihrem M.M. in Voice Performance vom New England Conservatory of Music. Sie ist Halbfinalistin bei den Camille Coloratura Awards, Zweitplatzierte beim France Music Competition, Goldmedaille bei der Russian Chamber Music Foundation in Seattle und Finalistin des Wien Summer Music Festival Competition, des International Brahms Competition und der Talents of the Weltwettbewerb.

Programm

Franz Schubert

Atys D585

Memnon D541

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église

iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Georgios Kasassoglou

Im Schatten Hand in Hand (Στη σκιά χειροποιασμένες)

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Charles Gounod

A une jeune grecque

Franz Schubert

Ganymed

Der entsühnte Orest

 

Cecilia Rodríguez, Sopran

Jesús López Blanco, Klavier

Spanien / Spanien

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Cecilia Rodríguez

 

In Teneriffa geboren (1988), sie studierte an der Escuela Superior de Canto de Madrid, Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, Hochschule für Künste Bremen, Mozarteum Sommerakademie in Salzburg und Akademie für Alte Musik „Barock Vokal“ in Mainz. Sie erhält Unterricht und Meisterkurse von Krisztina Laki, Janet Perry, Helen Donath, Dolora Zajick, Edda Moser, Thomas Mohr, Andreas Scholl, Manuel Cid, Jorge de León, Wolfram Rieger, Helmut Deutsch, Ton Koopman, Konrad Junghänel, Martin Lutz, Gerd Uecker und Alberto Zedda, unter anderen.

Sie ist Preisträgerin der Wettbewerbe „Concurso Permanente“ von JM Spanien, „Richard Strauss“ (Salzburg), „Lola Rodríguez de Aragón“ (Madrid), „Ópera de Tenerife“, „Tenor Viñas“ (Barcelona), „Un futuro Dearte“ (Medinaceli) und „Certamen de Zarzuela de Valleseco“ (Gran Canaria).

Sie singt Carmina Burana, La Musica (L’Orfeo), Gretel (Hänsel und Gretel), Doris (Acis y Galatea), Amor (Il Ritorno d’Ulisse), Flaminia (Il mondo della luna), 1. Elfe (Ein Sommernachtstraum), Lisetta (La gazzetta), Lisette (La rondine), Melia (Apollo und Hyacinth), Suor Genovieffa (Suor Angelica) und Frasquita (Carmen), in Theatern wie Auditorio Nacional de Música de Madrid, Teatro de Vigo, Teatro Real de Madrid, Auditorio de Galicia, Ópera de Fuerteventura, Schlosstheater Schwetzingen, Theater am Leibnizplatz Bremen, Hamburger Kammeroper und Theater Osnabrück. 2020 wurde sie ausgewählt, zusammen mit dem Pianist Jesús López Blanco, um an der nächsten Lied Akademie der berühmten Schubertiada in Vilabertran teilzunehmen.

Jesús López Blanco

 

1990 in Lugo (Spanien) geboren, er studierte Klavier, Liedgestaltung und Musikwissenschaft am Conservatorio Profesional de Música „Xoan Montes” Lugo, „Musikene” San Sebastián, ESMUC Barcelona, Hochschule für Musik Freiburg und Universidad de La Rioja, bei Pilar Albo, Susana García Regadío, Marta Zabaleta, Enrique Ricci, Maciej Pikulski, Carmen Torreblanca, Francisco Poyato und Matthias Alteheld. Er erhält Klaviermeisterkurse von Vladimira Smausova, Albert Nieto, Billy Eidi, David Westfall, Ileana Cortizo, Eulàlia Solé, Albert Atenelle und Miguel Borges Coelho u. a., und Liedmeisterkurse von Wolfram Rieger, Ulrich Eisenlohr, Helmut Deutsch, Bengt Forsberg, Burkhard Kehring, Iain Burnside, Anne Lebozec, Dorothea Wirtz und Pauliina Tukiainen. 

Er erhielt das Stipendium der Stiftung „Victoria de los Ángeles", der Preis „Konzerte Stipendium“ im XX. Internationalen Liedkurs von JM bei Wolfram Rieger, der 1. Preis im Wettbewerb „Art Jove“ (Palma de Mallorca) und der 2. Preis im Concorso Internazionale „Elsa Respighi“ (Verona).

Er ist Orchestermusiker am Flügel und Celesta (Ciklus Ensemble, Orquesta Sinfónica de Musikene, Orquesta Sinfónica de Euskadi), und tritt in Vokal- und Kammermusik Konzerte auf (Spanien, Frankreich, Deutschland, Österreich). Er nimmt am Programm für aufstrebende Künstler im Lied Festival „Life Victoria“ teil und macht Aufnahmen für Radio Nacional de España. Regelmäßig arbeitet er als Korrepetitor im Teatre Principal in Palma de Mallorca.

Seit 2018 ist er Gesangskorrepetitor des Conservatori Superior de Música de les Illes Balears.

Programm

Franz Schubert

Der zürnenden Diana D.707

Memnon D.541

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19,  Nr.5

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

ii. What rapture could I take from song

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo (Roses for Sappho)

ii. Faon

Mathilde Kralik von Meyerswalden

Lied der Sappho

iii. Ach die gliederlose böse Liebe

Georgios Kasassoglou

Der Maitag (Του μαγιού ροδοφαίνεται η μέρα)

Charles Gounod

A une jeune grecque CG.324

Franz Schubert

Ganymed D.544

Atys D.585

 

Clarke Ruth, Bass-Bariton

Nika Afazel, Klavier

Canada / Iran

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Clarke Ruth

 

Clarke Ruth (geb. 1990) ist ein Bassbariton der aus Toronto, Kanada kommt. Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln an seinem Master in Opernperformance und studiert in der Klasse von Christoph Prégardien. Innerhalb der Hochschule trat Clarke in beiden Jahren in den beiden Hauptopernproduktionen auf. In 2019 spielte er die Rolle des Collatinus in der Produktion von Brittens Oper ,The Rape of Lucretia’. Und im Jahr 2020 sang Clarke die Rolle von Don Alfonso in Mozarts ,Così fan tutte’.
Im Sommer 2020 hatte Clarke an der Internationale Opernwerkstatt teilgenommen, die von Verena Keller geleitet wurde. Dort arbeitete Clarke mit dem Dirigenten Roland Böer und dem Regisseur Roger Vontobel an mehreren Opernszenen und führte sie auf einer Konzertreise durch die Schweiz auf. Im Jahr 2019 erhielt Clarke zwei Stipendien. Der erste ist der Richard Wagner Verband, der es ihm ermöglichte, zum Bayreuther Festspiel zu reise, und das zweite ist
das WDR Rundfunkchor Stipendium, wo er ein Jahr lang mit Kölns professionellem Rundfunkchor gesungen hat.
Im Sommer 2017 besuchte Clarke das Franz Schubert Institut für Poesie und Aufführung des deutschen Liedes. Dort konnte Clarke mit Liedgrößen wie Elly Ameling, Helmut Deutsch, Julius Drake, Robert Holl, Wolfram Rieger, Birgid Steinberger, Andres Schmidt und Roger Vignoles arbeiten.

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Nika Afazel

 

Nika Afazel wurde 1994 in Teheran geboren. Mit 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von Hamidreza Rezayi. Im Jahr 2005 wurde sie im Iran an der Fachoberschule für Musik in die Klavierklasse des bekannten Pianisten Gagik Babayan aufgenommen. Mit 15 Jahren gewann sie den ersten Preis des Musikschulwe-bewerbs.
Es folgten weitere Festivals und Preise. Im Jahre 2011 absolvierte sie ihren Schulabschluss und trat danach als Künstlerin mit wechselnden Ensembles in Erscheinung. Mit 18 Jahren kam sie nach Deutschland und wurde an der Hochschule für Musik und Tanz in der Klasse von Prof. Jacob Leuschner aufgenommen. Meisterkurse bei Alexander Lonquich, Claudio Martinez Mehner, Alan Weiss, John Perry, Robert Levin, Felix Gottlieb ergänzten ihre Klavierausbildung. Weiterhin trat sie sowohl als Solistin als auch im kammermusikalischen Rahmen auf. Zum Wintersemester 2015 hin wechselte sie in die Klasse von Prof. Sheila Arnold. Seit 2016 nimmt sie Liedgestaltungs-unterricht bei Prof. Stefan Irmer und trat zum Wintersemster 2017 ihr Liedgestaltungsstudium bei Prof. Ulrich Eisenlohr an. Seit Wintersemester 2018 studiert sie weiter als Erasmusstipendiatin an der Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris. Desweiteren ist sie Sonderpreisträgerin des Rhein-Ruhr-Liedduowe-bewerb 2017, Preisträgerin des Chance Festival in München 2018, Baldowski Preis in Baldham 2018 und Gourani-Akademie Preis in München 2018.

Programm

Franz Schubert

Prometheus

Fahrt zum Hades

Dithyrambe

Johannes Brahms

Sapphische Ode

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Hermann Reutter

Drei Monologe des Empedokles

i. Euch ruf ich über das Gefild herein

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung v.Sappho, Band 1

iv. The Garden of the Nymphs

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Charles Gounod

Maid of Athens

Franz Schubert

Memnon

Gruppe aus dem Tartarus

 

Monika Rydz, Sopran

Meghan Behiel, Klavier

Deutschland / Kanada

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Monika Rydz

Die Sopranistin Monika Rydz (geb. 1988) singt das sechste Jahr infolge an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/ Duisburg. Dort war sie im Opernstudio 2016-2018 und hat seitdem eine Vielzahl an Rollen gesungen, u.a. Barbarina in Wolfgang Amadeus Mozarts Le Nozze di Figaro, Papagena in W.A. Mozarts Die Zauberflöte, Frasquita in Georges Bizets Carmen, Sandmännchen und Taumännchen in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel, die 2nd Niece in Benjamin Brittens Peter Grimes. Vor den Ausfällen durch Covid-19 konnte man sie in den Hauptrollen Ella Littlejohn James Reynolds Geisterritter und als Max in Oliver Knussens Wo die wilden Kerle wohnen erleben.
Auch an anderen Theatern ist Monika gefragt, so gastierte sie noch Anfang 2020 am Nationaltheater Mannheim als 2nd Niece in Benjamin Brittens Peter Grimes und 2019 im Theater Bonn als Frasquita in Georges Bizets Carmen. Auch im Theater Krefeld/ Mönchengladbach ist sie seit 2013 ein wiederkehrender Gast für diverse Rollen, wie die Schwester und Zofe in Die kleine Seejungfrau Rusalka und Ferdinand und Schwester in Die Schöne und das Biest in jeweils überarbeiteten Kinderfassungen. Zudem debütierte sie dort als Barbarina in Le Nozze di Figaro. Im Ausland gastierte 2013 in Italien am Teatro Poliziano di Montepulciano als Despina in Wolgang Amadeus Mozarts Cosí fan tutte.
Monikas Leidenschaft für künstlerische Vielfalt führte sie auch zu einem regen Konzertleben und damit zur Zusammenarbeit mit namenhaften Orchestern und Konzerthäusern. Sie trat bereits mit dem WDR-Rundfunkorchester Köln zur Eröffnung des Klangvokal Festivals 2017 auf, wo sie Alice in Rossinis Le Comte Ory zusammen mit Lawrence Brownlee in der Hauptrolle präsentierte. Im Konzerthaus Berlin erlebte man sie zum Stipendiaten-Abschlusskonzert der Liedklasse von NEUE STIMMEN der Bertelsmann-Stiftung. 2016 konzertierte sie in Rumänien, im Nationaltheater in Cluj-Napoca mit dem dortigem Orchester Filarmonica de Stat Transilvania din Cluj-Napoca. Außerdem sang sie die Hauptrolle der Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel mit dem Württembergischen Kammerorchester in Heilbronn zum Neujahrskonzert 2013.
Sie fühlt sich lokal verbunden und konzertierte bereits mehrere Male in der Tonhalle Düsseldorf zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern, mit den Duisbuger Philharmonikern, wie auch mit der Camerata Louis Spohr unter Bernd Fugelsang. Mit diesen Orchestern trat sie ebenfalls im Schumann-Saal Düsseldorf und der Mercatorhalle Duisburg auf. Ihre Begeisterung für Neue Musik dufte sie wiederum in der Tonhalle Düsseldorf mit dem Liederzyklus Fuoco e lagrime von Anno Schreier mit dem notabu.ensemble neue musik innerhalb der Konzertreihe Na hör’n Sie mal! 2019 zum Ausdruck bringen.
Monika schloss 2015 ihr Gesangsstudium bei Prof. Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit der Bestnote 1,0 ab. Zusätzliche Anregungen bekam sie später im Unterricht mit Stephanie Doll und ließ sich in Meisterklassen u.a. mit Emma Kirkby, Tom Krause und Helen Donath inspirieren.
Zu ihren Lieblingsrollen an der Hochschule zählen Rose Maurrant in Kurt Weills Street Scene, La Comtesse in Gioacchino Antonio Rossinis Le Comte Ory, aber vor allem die Titelrolle Alcina in Georg Friedrich Händels gleichnamiger Oper. Zudem sang sie mit Vorliebe Arnold Schönbergs Zyklus Das Buch der hängenden Gärten Op.15 im Konzertsaal der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Monika Rydz gewann 2013 den Publikumspreis während der Sommerakademie am Mozarteum Salzburg. Zudem erhielt sie Stipendien vom Richard Wagner Verband Düsseldorf e.V., der Yehudi Menuhin Stiftung (Live Music Now) und der Bertelsmann-Stiftung NEUE STIMMEN.

Meghan Bahiel

Die Pianistin Meghan Behiel stammt gebürtig aus Calgary, Kanada, und konzertiert regelmäßig in ganz Europa und Nordamerika. Meghan widmet sich intensiv der Liedbegleitung und nahm regelmäßig am „Mountain View International Festival of Song“ teil, wo sie ihren langjährigen Mentor Rudolf Jansen und Elly Ameling kennenlernte. 2019 gewann Meghan mit dem britischen Bariton James Williams den Carl-Nielsen-Sonderpreis der Jury beim internationalen Copenhagen Lied-Duo competition. Meghan ist ausserdem Finalistin des John Kerr Competition 2021 in London.
Meghan ist offizielle Markenbotschafterin für Kawai Europa. Als diese präsentiert sie die neuesten Modelle der Firma Kawai in ganz Europa.
Meghan ist außerdem Korrepetitorin an der Düsseldorf Lyric Opera, bei der sie auch gleichzeitig die Position der musikalischen Direktorin inne hat.
Ihr Grund- und Hauptstudium absolvierte Meghan Behiel an der Universität Calgary bei ihrer Professorin Marilyn Engle. Ein Vollzeitstipendium ermöglichte, dass Meghan ihre Studien an der Universität der Künste Bern, Schweiz, vervollständigen konnte. Hier legte sie bei Professor Tomasz Herbut das Solistendiplom, den höchsten akademischen Grad für musikalische Soloinstrumente der Schweiz, mit besonderer Auszeichnung ab.

Programm

Franz Schubert

An die Leier

Die Götter Griechenlands
 

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo (Roses for Sappho)

i. Glykopikros

ii. Faon

iii. Smierc Safo

iv. Epitafium

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église
iii. Quel galant m´est comparable
iv. Chanson des cueilleuses de lentisques
v. Tout gai!

Georgios Kasassoglou

Archäische Miniatur (Αρχαϊκή μινιατούρα)

Charles Gounod

A une jeune grecque CG.324

Franz Schubert

Atys D.585

Memnon D.541

 

Natalia Płonka, Mezzosopran

Grzegorz Biegas, Klavier

Polen / Polen

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Natalia Płonka

 

(Geb.1997) 2016 absolvierte sie die Karol Szymanowski Secondary Music School an einer Fakultät - Klavier. Im Oktober 2016 begann ihr Studium an der Karol Szymanowski Musikakademie in Katowice, Polen; Dort erhielt sie 2019 den Bachelor of Arts und setzt dort ihren Master fort - Abteilung Operngesang und Schauspiel (Gesangsunterricht von Prof. Ewa Biegas und Dr. Ewa Tracz). Bisher hat sie folgende Preise gewonnen: - Erster Preis beim 21. Internationalen Gesangswettbewerb von Imrich Godin in Vrable (Slowakei), Mai 2019 (Kategorie bis 24 Jahre alt) - dritter Preis beim 3. Internationalen Gesangswettbewerb für geistliche Musik Ars et Gloria in Katowice (Polen), Januar 2019 (Kategorie Bachelor) -2. Preis für den vom Kammerinstitut Karol organisierten Studentenkammerwettbewerb Szymanowski Academy of Music, (Polen) März 2019 (Kategorie Vokal- und Klavierduette). Sie nahm an mehreren bedeutenden Aufführungen moderner klassischer Stücke teil, darunter: eine weibliche Hauptrolle in einer Weltpremiere der modernen Oper Czarne Lustro (Schwarzer Spiegel) spielen des polnischen Komponisten Wojciech Stępień, inszeniert an der Karol Szymanowski Music Academy in Katowice, dirigiert von Szymon Bywalec, November 2019; im Dezember 2020 trat sie bei Polish National auf Radio Symphony Orchestra (Kammerbühne) als eine von drei Hauptstimmen in einer Weltpremiere von das Stück Więc milczę (auch schweige ich) des deutschen Komponisten Thomas Hummel; unter der Leitung von Szymon Bywalec. Sie hatte die Möglichkeit, ihre stimmlichen Fähigkeiten zu verbessern, indem sie an Meisterkursen mit solchen teilnahm Figuren wie: Mariusz Kwiecień, Andrzej Dobber Thomas Heyer, Stefania Toczyska.

Grzegorz Biegas

Er absolvierte die staatliche Musikschule Karol Lipiński in Lublin (Klasse von Prof. Mieczysław) Dawidowicz) und von der Karol Szymanowski Musikakademie in Katowice (Diplom in Klavier Klasse von prof. Eugeniusz Knapik und Kammermusikklasse von prof. Maria Szwajger-Kułakowska). Im 2002 schloss er ein postgraduales studium in der klavierklasse von prof. Józef Stompel. Zur Zeit ist er Professor an seiner Alma Mater in der Abteilung für Kammermusik. Seine künstlerischen Aktivitäten konzentrieren sich auf Kammermusik, mit besonderem Schwerpunkt auf Vokalliteratur. Er war ein Répétiteur und ein Tutor bei zahlreichen Vokal- und Kammermusikfestivals, darunter Bückeburg, Wien, Peking, Louisville, Sigriswil, Duszniki Zdrój, Katowice, Radzyń Podlaski, Nowy Sącz, Breslau, Danzig, Sosnowiec, Chełm, Chorzów, wo er mit hervorragenden Lehrern und Dirigenten zusammenarbeitete und Direktoren. Als Begleiter arbeitete er mit Solisten bei vielen Gesangswettbewerben in Polen und im Ausland. einschließlich Bilbao, Karlove Vary, Wien, Dublin, Oslo, Parnu, Sion, Trnawa, Vráblach, Düsseldorf, Bydgoszcz, Duszniki-Zdrój, Katowice, Łódź, Nowy Sącz, Krakau, Włoszakowice, Warszawa, Gliwice, Ostrava, Piotrków Trybunalski und Wrocław, wo er mehrfach als bester ausgezeichnet wurde Begleitung, die u.a. das. J. Lefeld Sonderpreis. Als Kammermusiker trat er auf viele Konzerte und Festivals in Polen und im Ausland - fast auf allen Kontinenten (Europa, USA, Argentinien, Chile) in Zusammenarbeit mit vielen hervorragenden Sängern. Er machte viele Aufnahmen - hauptsächlich polnischer Musik - für das polnische Radio, das polnische Fernsehen sowie CD-Aufnahmen.

Programm

Franz Schubert

Atys D585

Memnon D.541

Johannes Brahms

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

An eine Äolsharfe Op.19 Nr.5

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHV 10, Nr.29

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques
ii. Lá-bas, vers l´église

Feliks Nowowiejski

Róże dla Safo (Roses for Sappho)

iv. Epitafium

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Απρίλης με τον Έρωτα)

Charles Gounod

A une jeune grecque

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D.677

Gruppe aus dem Tartarus D.583