Benjamin Sattlecker, Bariton

Antoni Pikuta, Klavier

Österreich / Polen

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Benjamin Sattlecker

Der österreichische Bariton Benjamin Sattlecker (geb. 1993) begann seine Gesangsausbildung bei den Salzburger Domkapellknaben – und Mädchen. Im November 2018 schloss er sein Bachelorstudium Konzertfach Gesang an der Universität Mozarteum ab und vertieft nun sowohl im Studiengang Master Lied – und Oratorium bei KS Elisabeth Wilke und Wolfgang Holzmair, als auch im Master Oper und Musiktheater bei Alexander von Pfeil und Gernot Sahler seine künstlerische Ausbildung. Im Zuge seines Bachelorstudiums erhielt er wertvolle Impulse u. a. bei Helmut Deutsch, Hansjörg Albrecht und Albert Hartinger.

Seine Leidenschaft gilt dem Kunstlied. Bisher gab er schon einige Liederabende, zuletzt Schuberts „Winterreise“ zusammen mit Jobst Schneiderat am Klavier. Weiters ist er regelmäßig als Solist bei Konzerten der Salzburger Bachgesellschaft zu hören. Konzertreisen führen ihn regelmäßig nach Frankreich und in die Niederlande, z. B. mit Händels „Messiah“ und Bachs „Matthäus- und Johannespassion“.

​Als Sängerdarsteller wirkte er in den Opernproduktionen „Owen Wingrave“, „Gianni Schicchi“, „Die Fledermaus“ und in „Les contes d’Hoffmann“ des Mozarteums Salzburg in den Rollen „ Owen“, „Marco“, „Dr. Blind“ und „Nathanaël/Spalanzani/Schlemihl“ mit und trat in Berlin gemeinsam mit dem Jungen Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Andreas Schulz in Mozarts „Die Zauberflöte“ als „Papageno“ auf. Außerdem verkörperte er in der Uraufführung der Kammeroper „Cuchulinn“ von Patrick Pföß die Rolle des „Lug mac Ethnend“. 

Benjamin Sattlecker besuchte Meisterkurse bei Jorma Hynninen und Wolfgang Holzmair. Beim Jugend – Gesangswettbewerb „Prima la musica“ erhielt er 2012 den 1. Preis.

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Antoni Pikuta

 

Antoni Pikuta ist ein 22-jähriger Musiker, der derzeit an der Universität Mozarteum Salzburg studiert. Obwohl das Zentrum seiner musikalischen Aktivitäten das Klavierspiel ist, kann er sich nicht nur auf diesen Aspekt der Musik beschränken. Er beschäftigt sich mit vielen Gebieten, die in direktem Zusammenhang mit seinen Interessen stehen, wie Kammermusik (bzw. Liedbegleitung), Improvisation, Komposition, Dirigieren, Musiktheorie und Musikwissenschaft. Der Kern seines Klavierrepertoires ist die Spätromantik, der Impressionismus und die frühe Moderne mit besonderem Schwerpunkt auf Komponisten wie Alexander Skrjabin, Maurice Ravel und Karol Szymanowski.

Geboren in Kluczbork, im Südwesten Polens, wo er im Alter von 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht erhielt. Er setzte seine Ausbildung unter der Leitung von Prof. Celina Hellerowa an der Frédéric-Chopin-Musikschule in Oppeln fort, die er 2017 mit Auszeichnung abschloss. Danach begann er sein Klavierstudium in Salzburg bei Prof. Rolf Plagge an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit Herbst 2019 studiert Antoni auch Orchesterdirigieren bei Dr. Aleksander Drčar und seit kurzem bei Prof. Ion Marin. Er nimmt regelmäßig am Kurs für Konzertimprovisation bei Prof. Galina Vracheva teil.

Als Pianist ist Antoni Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Polen und im Ausland. Er hat auch an vielen Meisterkursen teilgenommen, die von renommierten Pianisten wie Andrzej Jasiński, Wojciech Świtała, Rolf Plagge, Jacques Rouvier, Anna Malikova und Galina Vracheva gegeben wurden.

Programm

Franz Schubert

Ganymed

Lied eines Schiffers an die Dioskuren D.360

Der entsühnte Orest

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Hugo Wolf

Anakreons Grab

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

i. Chanson de la mariée
ii. Lá-bas, vers l´église

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Charles Gounod

Maid of Athens

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands

Der zürnenden Diana

 

Merlind Constanze Pohl, Mezzosopran

Elenora Pertz

Deutschland / USA-Italien

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Merlind Constanze Pohl

Die Mezzosopranistin Merlind Constanze Pohl (geb.1995) erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bereits im Alter von acht Jahren. Nachdem sie ihr Abitur am Landesgymnasium
für Musik Wernigerode absolvierte, widmete sie sich zunächst dem Konzert- und Oratorienfach. In ihrer langjährigen Chorerfahrung begegneten ihr Dirigent*innen wie Peter Schreier, Michael Sanderling, Ludwig Güttler, Hans-Christoph Rademann und Simone Young. Merlind C. Pohl ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert. Während ihres Studiums an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, in der Klasse von KS Prof. Michaela Kaune, wirkte sie an diversen Opern- und Schauspielproduktionen mit. Sie sang u.A. die Rolle des Cherubino aus Mozarts Oper 'Le nozze di Figaro' unter der Leitung Ulrich Windfuhrs und arbeitete mit jungen Regisseur*innen, wie Rieke Süßkow und Matthias Piro. Zeit ihres Studiums vertieft sie ihr Wissen über historische Aufführungspraxis und Barockgesang und arbeitete zusammen mit Sänger*innen wie Mark Tucker und Vivica Genaux sowie dem
Pianisten Arthur Schoonderwoerd, Spezialist für Hammerklavier. Zudem pflegt Merlind Pohl das Genre Lied und gestaltet regelmäßige Liederabende mit ihren Pianistinnen Angie Rosselin Chan und Helene Popovic. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie in der Liedklasse von Prof. Burkhardt Kehring und durch Meisterkurse, unter anderem bei KS Peter Schreier und KS Roman Trekel.
Merlind Pohl ist Stipendiatin der 'Jungen Musiker Stiftung‘, der Stiftung 'Yehudi Menuhin LMN' und der 'Gisela-Bartels-Stiftung'. Im Rahmen der intern. sächs. Sängerakademie im Juni 2018 erhielt sie den 'Förderpreis der Wirtschaft' der Stadt Torgau. 2019 wurde Merlind Pohl das Richard-Wagner-Stipendium der Stadt Hamburg verliehen.

Programm

Franz Schubert

An die Leier D737

Ganymed D544

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho. Erster Band
i. Lament for Adonis [Плач по Адонису]
ii. Erotic Fragment [Эротический отрывок]
iv. The Garden of the Nymphs [Сад Нимф]
v. From the Wedding songs [Из свадебных песен]
vi. Plea to Aphrodite [Моления Афродите]

Georgios Kasassoglou

Barmherzige Mutter (Μητέρα μεγαλόψυχη)

Charles Gounod

A une jeune grecque

Franz Schubert

Fahrt zum Hades D.526

Gruppe aus dem Tartarus D.583

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Elenora Pertz

Die italoamerikanische Pianistin Elenora Pertz widmet sich zu der Arbeit mit Sängern, beson- ders als Liedbegleiterin. In 2021 macht Elenora ihre Debut beim Oxford Lieder Festival und tritt wieder beim Birgitte Fassbaenders Eppaner Liedsommer und Musée d’Orsay in Paris auf. Weit- ere Auftrittserfahrungen sammelte sie schon bei der Deutschen Oper Berlin, Schubertiade Schwarzenberg und Snape Maltings (Aldeburgh). Sie ist Preisträgerin des Lied Wettbewerbs Les Saisons de la Voix 2020 und war Finalistin beim Das Lied Wettbewerb 2019. 2021 wird Elenora ihre erste zwei CDs veröffentlichen: Zemlinsky Lieder und Saint-Saëns Mélodie mit dem französcichen Tenor Kaëlig Boché (B Records) und Humperdinck Lieder mit dem Bariton Niko- lay Borchev (Hänssler Classic). Sie hat zwei Masters in Liedbegleitung an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (Dr. Carolyn Hague) und der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin (Prof. Wolfram Rieger) mit höchsten Noten abgeschlossen. Die junge Pianistin ergänzte ihr Studium als Teilnehmerin bei Meisterkursen wie Royaumont-Orsay Académie, Schubert Institut Baden bei Wien, Schubertiade Schwarzenberg und Hugo Wolf Akademie Stuttgart. Sie ist eine Britten Pears, LIED Basel und Leeds Lieder Young Artist. Opernerfahrung sammelte sie regelmäßig an der Komischen Oper Berlin und Deutschen Oper Berlin.

 

Michael Mattäus Schwarze, Bariton

Claudia Fernandez Parrondo, Klavier

Schweiz / Spanien

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Clausura curso CSMA 2018_Elisa Abión-27

Michael Schwarze

 

(Geb. 1991)Aus einer Musikerfamilie entstammend entschied Michael Matthäus Schwarze im Alter von 11 Jahren das Trompetenspiel zu erlernen. Bis zu seinem 20. Lebensjahr spielte er Trompete in verschiedenen Ensembles und Jugendorchestern in Luzern und Zug. Ersten Gesangsunterricht erhielt er im Alter von 19 Jahren bei Barbara Zinniker an der Musikschule Zug. Bald entdeckte er seine besondere Liebe zum Deutschen Lied. Nach dem Gymnasium entschied er sich für ein Studium in evangelischer Theologie in Bern, das er 2017 mit dem Bachelor beendete. Parallel zum Studium erhielt er Gesangsunterricht bei René Perler in Fribourg, 2017 wurde er in die Gesangsklasse von Prof. Marcel Boone an der Hochschule für Musik in
Basel aufgenommen und schloss diesen Sommer seinen Bachelor ab. Ab diesem Herbst studiert Schwarze Gesangspädagogik an der ZHdK bei Scot Weir. In der letztjährigen hauseigenen Opernproduktion Don Giovanni war er in der Rolle des Leporellos zu sehen. An der ZHdK bekleidet er im diesjährigen Opernprojekt La Finta Giardiniera die Rolle des Nardo. Lied und Oratorium liegen Michael Matthäus Schwarze sehr am Herzen. Meisterkurse bei Kurt Widmer gelten ihm als wertvolle Quelle der Inspiration.

Claudia Fernandez Parrondo

 

Sie wurde 1997 in Manzanares (Spanien) geboren. Zwischen 2005 und 2015 studierte sie am Konservatorium von Albacete bei Pianisten Belén Selva und Pedro Alonso Martínez. Sie schloss ihr Studium am Konservatorium von Albacete mit Auszeichnung ab. Sie erhielt eine Außergewöhnlicher Preis für künstlerische Studien, der erste Preis im 9. Quintanar del Rey Wettbewerb und der dritte Preis beim 13. Wettbewerb „Diputación de Albacete“. Anschließend studierte sie Bachelor in „Conservatorio Superior de Música de Aragón “mit Professor Miguel Ángel Ortega Chavaldas, Abschluss im Juni 2019 mit erstklassigen Auszeichnungen und mit der besten Schülerbilanz ihrer Klasse. Sie hat an mehreren nationalen und internationalen Kursen wie Curso teilgenommen Pirineos Classic, Curso Improvisa-Salamanca, Curso para jóvenes músicos Santa María del Paular oder Aurora Music Festival 2018. Als Solistin spielte sie 2018 im „Patio de la Infanta“ von Saragossa, 2019 in Auditorium des Provinzrates von Huesca und 2020 in Schaffhausen "Rathauslaube". Darüber hinaus war sie eine der Finalistinnen des Wettbewerbs der Festival “Piano Meeting 2019”. Im Bereich der Kammermusik trat sie in der Luis Galve Hall in Saragossa auf Auditorium, Patio de la Infanta und CAI Luzáns Halle derselben Stadt und in Juan Halle der März-Stiftung in Madrid. Heute studiert sie weiterhin einen Master in Klavierperformance in Basel Hochschule für Musik mit Professor Tobias Schabenberger.

Programm

Franz Schubert

Prometheus D.674

Memnon D.541

Johannes Brahms

Sapphische ode Op.94, Nr.4

Hugo Wolf

Anakreons Grab IHW 10, Nr.29

Claude Debussy

Trois Chansons de Bilitis

i. La flûte de Pan

Maurice Ravel

Cinq melodies populaires grecques:

v. Tout gai!  (Γιαρούμπι)

Arthur Lourié

Griechische Lieder nach Dichtung von Sappho, 2.Band

iii. Erotic Fragment

Hermann Reutter

Drei Monologe von Empedokles

i. In meine Stille kamst du leise wandelnd

iii. Ha! Jupiter, Befreier! Näher tritt

Charles Gounod

Maid of Athens CG.406

Franz Schubert

Die Götter Griechenlands D.677

Ganymed D.544

 

Janina Staub, Sopran

Yao Hou, Klavier

Deutschland-Großbritanien / China

Janina Staub

Janina Staub

Die deutsch, nordirische Sopranistin Janina Staub (geb. 1994) ist aktuell Mitglied im Opernstudio in Freiburg und gleichzeitig im Konzertexamen bei Prof. Mareike Morr an der Musikhochschule Freiburg. Zuvor hat sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ihren Bachelor und Master absolviert. Bühnenerfahrungen sammelte Janina Staub als Barbarina am Theater Freiburg 2020, als Sandmännchen bei der Schlossoper Weikersheim, als Sopransolistin im Education-Projekt der Kammerakademie Potsdam und als Sopranistin in der zeitgenössischen Kammeroper "Die Stimmlosen" an der Deutschen Oper. 2021 wird sie am
Theater Freiburg als Second Woman/Spirit in Dido und Aeneas, als Quartilla und Criside in Madernas Satyricon und Gretchen in der Jukeboxopera auftreten. Konzertant war Janina Staub im Oratorium "Elias" und im "Mozart-Requiem" 2019 in der Philharmonie Berlin unter
der Leitung von Jörg-Peter Weigle und dem Brandenburgischen Staatsorchester zu hören.Im Oktober 2021 wird sie unter der Leitung von Peter Gülke/ Alexander Lebek Beethovens 9. Sinfonie mit den Brandenburger Sinfonikern in der Philharmonie Berlin aufführen. 2018 war sie in Kooperation mit dem Heidelberger Frühling in der Rekonstruktion des Brahms-Requiems in Heidelberg zu hören. 2016 war sie Representantin bei einer Gedenkveranstaltung des ersten Weltkrieges und musizierte mit dem Hallé-Orchester. Wichtige Liedimpulse erhielt sie von Wolfram Rieger, Matthias Alteheld, Graham Johnson, Julius Drake und Anne Le Bozec.

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Yao Hou

Yao Hou wurde 1995 in Sichuan (China) geboren und begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen. Zunächst besuchte sie das Musikgymnasium vorort und begann später ihr Studium an der Musikhochschule Sichuan. Von 2014- 2020 studiert sie Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Pi-hsien Chen und Prof. Hardy Rittner und absolvierte bei letzterem ihren Masterabschluss.
Seit 2020 studiert sie Master Liedgestaltung bei Prof. Matthias Alteheld. Wichtige Impulse erhielt sie bei Meisterkursen mit Hans-Peter und Volker Stenzl, Till Fellner, Alfonso Gomez, Klaus Bässler, Georg Sava, Jerome Rose und Hansjacob Staemmler.

Programm

Franz Schubert

Dithyrambe D.801

Der zürnenden Diana D.707

Johannes Brahms

An eine Äolsharfe Op.19, Nr.5

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Jean Coulthard

Three ancient memories of Greece

ii. What rapture could I take from song

Georgios Kasassoglou

April mit dem Eros (Ο απρίλης με τον έρωτα)

Im Schatten Hand in Hand (Στην σκιά χειροπιασμένες)

Hermann Reutter

Drei Monologe des Empedokles

i. In meine Stille kamst du leise wandelnd

iii. Ha! Jupiter, Befreier! Näher tritt

Charles Gounod

A une jeune grecque CG 324

Franz Schubert

Ganymed D.544

An die Leier D.737

 

Martha Sotiriou, Mezzosopran

Dionysis Pantis, Klavier

Griechenland / Griechenland

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Martha Sotiriou

Martha Sotiriou wurde in Athen, Griechenland (1989) geboren und begann ihre Musikstudien im Alter von 8 Jahren. Sie hat ihr Diplom im Athenaeum „Maria Callas“ Konservatorium mit Auszeichnung erhalten. 2016-2018 hat sie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden Master Operngesang studiert (beim KS Prof. Matthias Henneberg) wo sie besucht auch die Liedduo Klasse des KS Olaf Bär. Auf der Bühne hat sie bereits Hänsel in "Hänsel und Gretel", "Der Fuchs" in "Das schlaue Füchslein", Annio in "La Clemenza di Tito", die 3. Dame in “Die Zauberflöte“, sowie die Altpartie in "Messiah" gesungen. 2016 war sie Chormitglied der Griechischen Nationalen Oper und 2018-2019 hat sie als 2. Altistin des Semperoper Dresden Staatsopernchor mitgewirkt. In den 2018/2019 und 2019/2020 Spielzeiten war sie in der Partie der Psychiaterin in “Liebesgrüße aus Muskau“ im Theater Görlitz zu sehen. Weitere Engagements im 2019/2020 waren die Kinderoper “Frikadela“ des griechischen Komponisten A. Baltas und die Silvester-Operngala mit dem Athener Stadtsorchester. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs 2020 der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sie war eingeladen in Liederabend- und Orchesterkonzerte im Schlosstheater Rheinsberg zu singen. Dank ihres hervorragendes Vorstellung beim Wettbewerb bekam sie ein Vollstipendium bei der 12. Lotte Lehmann Sommer Akademie. Sie war Semifinalistin des Cesti Wettbewerbs 2020.

Programm

Franz Schubert

Fahrt zum Hades D.526

Dithyrambe D.801

Johannes Brahms

Sapphische Ode Op.94, Nr.4

Bolko von Hochberg

Gute Nacht Op. 31, Nr.2

Maurice Ravel

Cinq Mélodies populaires grecques

i. Chanson de la mariée

Claude Debussy

Trois Chansons de Bilitis

i. La flûte de Pan
ii. La Chevelure

iii. Le Tombeau des naïades

Georgios Kasassoglou

Barmherzige Mutter (Μητέρα μεγαλόψυχη)

Charles Gounod

A une jeune grecque CG.324

Franz Schubert

Atys D.585

Lied des Orpheus, als er in die Hölle ging D.474

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Dionysis Pantis

Dionysios Pantis wurde in Thessaloniki geboren. Im Jahr 2006 wurde er am Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki aufgenommen und im Jahr 2014 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab. Er bekam den zweiten Preis und einen Sonderpreis für hervorragende Interpretation (in der Klasse von Annie Chatzissymeonidou).

Im Jahre 2010 begann er sein Studium in der Musikabteilung der Aristoteles Universität von Thessaloniki und wurde auch Mitglied des „Gemischten Chors von Thessaloniki“.
Er besuchte Unterricht bei Victor Merzhanov und Seminare bei George Thymis, Charalambos Angelopoulos usw.

Er wurde mit dem ersten Preis beim Musikwettbewerb von CH.O.N. ausgezeichnet (2009) sowie erreichte er den zweiten Platz beim Musikwettbewerb „Philonas“ (2011). Von 2012 bis 2015 besuchte er Orchesterleitung-Unterricht bei Vladimir Symeonidis und 2015 Durchführung von Kursen und Korrepetition mit Jean Christophe Charron.

Im Jahr 2018 wurde er nach einer Anhörung ausgewählt und gab Klavierabende in der alternativen Szene Stavros Niarchos Foundation (Athen) im Rahmen des Klavier-Festivals 2018.

Seit 2016 studiert er Orchesterleitung bei Georg Christoph Sandmann an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. Im Rahmen seines Studiums hat er sowohl bei Proben als auch bei Konzerten Orchester wie Staatskapelle Dresden, Sinfonietta Dresden, Elbland Philharmonie Sachsen, Εrzgebirgische Philharmonie, Philharmonisches Orchestra Plauen Zwickau, Robert Schumann Philharmonie Chemnitz und die Nordböhmische Philharmonie Teplice dirigiert.

Im April 2019 leitete er das Orchestra des Staatlichen Konservatoriums von Thessaloniki im Abschlusskonzert des 4. Pan-Hellenischen Klavierwettbewerbs im Konzertsaal von Thessaloniki. Im September 2019 assistierte dem Prof. Ekkehard Klemm und dirigierte das Musikal “November im Blues” von Karsten Gundermann.

Im November 2020 dirigierte die Uraufführung des Stückes von Jadwiga Frej “Solange es draußen weht” mit Sinfonietta Dresden.
Seit Mai 2019 leitet er das Bläserensemble des Landesbühnen Sachsen.
Im März 2021 nahm er am Meisterkurs des berühmten Dirigenten Christian Thielemann mit der Staatskapelle Dresden an der Semperoper Dresden teil.