
Julika Hing
Deutschland
Mezzosopran
1998
Julika Hing ist eine deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, die mit innovativen Konzertformaten zeitgemäße Impulse setzt. Seit 2019 studiert sie an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Hanno Müller-Brachmann, Prof. Maria Venuti und zuletzt bei Prof. Christiane Libor. Aktuell ist sie Mitglied der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson. Mit ihrem feinen Gespür für Konzertdramaturgie und musikalisches Storytelling überzeugte sie 2025 im Finale der International Vocal Competition ’s-Hertogenbosch (NL) in der Kategorie „Theatre in Song“. Bereits 2023 wurde sie beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Sonderpreis für „hervorragende Leistung“ ausgezeichnet – ein Erfolg, der den Beginn einer deutschlandweiten Konzertreihe im Rahmen der Konzertförderung des Deutschen Musikrats markierte. Neben ihrer Tätigkeit im Konzertbereich ist Julika Hing auch als Opernsängerin aktiv. Im Sommer 2025 war sie Stipendiatin der Jungen Oper Schloss Weikersheim, wo sie unter der musikalischen Leitung von Dirk Kaftan und in der Regie von Dominik Wilgenbus die Rolle des Prinzen Orlofsky verkörperte. 2024 stand sie als Dorabella auf der Bühne, in einer Produktion des Jungen Kollektiv MusikTheaters (JKMT), und im Herbst 2025 sang sie die Rolle der Klytaimästra aus
Glucks „Iphigenie in Aulis“ an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Ihre Leidenschaft für interdisziplinäre Projekte wurde mit einem Stipendium der Deutschen Orchesterstiftung gewürdigt. In diesem Rahmen entstand 2026 die
Performance „BRUCHBILD“ mit Werken von Arnold Schönberg und Kurt Weill. Ähnliche Formate präsentierte sie bereits beim R!SK-Festival 2022 und 2024, beim JKMT-Festival 2022. Im Sommer 2026 wird als Kuratorin und Performern bei den Wiesbadener Festspielen, sowie beim Bebenhausen Musik Festival von PODIUM zu erleben sein. Ihre künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich durch Meisterkurse bei Bernarda Fink, Prof. Anne Le Bozec und Prof. Regina Werner-Dietrich geprägt.
Aozora Deguchi
Japan
Klavier
1996
Die Pianistin Aozora Deguchi schloss ihren Master in Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München mit Bestnote ab und setzt ihr Studium in Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort. Ihre Leidenschaft für das Lied führte zu zahlreichen Kooperationen mit Sängerinnen und Sängern sowie zu einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Sie war Semifinalistin beim Schubert IV LiedDuo-Wettbewerb und erhielt 2024 das Stipendium von Live Music Now München. Ihre künstlerische Entwicklung wird durch renommierte Programme gefördert, darunter das Ozawa-Matsumoto Festival (2023, 2025), das SongStudio der Carnegie Hall in New York (2025) mit Renée Fleming sowie die Heidelberger Frühling Liedakademie 2025/26 mit Thomas Hampson.
Als Stipendiatin des Ozawa-Matsumoto Festivals arbeitete sie mit Mitsuko Shirai, weitere künstlerische Impulse erhielt sie u. a. von Christoph Prégardien. Darüber hinaus nahm sie am Barenboim-Said Musikprojekt in Ramallah (Palästina) teil, wo sie Meisterkurse für Kinder gab und gemeinsam mit dem Kontrabassisten der Münchner Philharmoniker, Emilio Yepes, ein Konzert aufführte. Neben ihrer Tätigkeit als Liedpianistin unterrichtet sie und arbeitet als Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Theater München.
Hinweis an die Jury: Bitte überprüfen Sie stets, welches Duo der jeweiligen Bewertung entspricht.
Programm
Media
Julika Hing | Aozora Deguchi
1. Benjamin Britten: The trees they grow so high (from Folksong Arrangements From "British Isles“)
2. Johannes Brahms: Schwesterlein (from "49 deutsche Volkslieder WoO33, Nr.15)
3. Franz Schubert: Gott im Frühling D.448
4. Manuel de Falla: El paño moruno (from Siete canciones populares españolas, No.1)
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1. Gustav Mahler: Lob des hohen Verstandes (from Des Knaben Wunderhorn, No. 10)
2. Benjamin Britten: The Last Rose of Summer, (Folksong Arrangements From "Moore´s 3.Irish Melodies")
4. Hugo Wolf: Du denkst mit einem Fädchen (from Italienisches Liederbuch, No.10)
5. Manuel de Falla: Jota (from Siete canciones populares españolas, No.4)
6. Hugo Wolf: Mein Liebster singt am Haus, I.L. Nr. 20,
7. Franz Schubert: Nachthymne D. 687
8. Johannes Brahms: Die Mainacht (from Vier Gesänge Op. 43, No.2
9. Charles Ives - Songs my mother told me (from „114 Songs“)
10. Harry Thacker Burleigh: Wade in the Water (from „Spirituals“)
11. Hugo Wolf: Ich hab´in Penna einen Liebsten Wohnen (from Italienisches Liederbuch, No.10)
