
Antonia Modes
Deutschland
Sopran
1999
Die lyrische Sopranistin Antonia Modes absolvierte ihr Bachelorkonzert an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Daniela Sindram und Gastprofessorin Chen Reiss mit Bestnote. Derzeit setzt sie ihre künstlerische Ausbildung im Konzertmaster bei der Sopranistin Melanie Maennl und in der Liedklasse von Gerold Huber und Christian Gerhaher in München fort. Neben der Oper gilt ihre besondere Vorliebe dem Kunstlied. So trat sie in Lee Mingweis Ausstellung „Sonic Blossom“ in der Villa Stuck München sowie beim Hidalgo Festival unter der Schirmherrschaft von Christian Gerhaher auf. Im Juni 2026 wurde sie von Gerold Huber eingeladen, mit ihm in Straubing einen Liederabend zu gestalten. Zu hören sind Lieder von Viktor Ullmann, Pavel Haas und Leoš Janáček. Antonia Modes wurde zu hochkarätigen Meisterkursen mit dem Schwerpunkt Kunstlied eingeladen, unter anderem bei Ian Bostridge, Brigitte Fassbaender, Christiane Iven und Julie Kaufmann. Im Sommer 2026 wurde sie gemeinsam mit ihrer Liedpianistin Miku Hirano zu „Lied the Way“ (Schirmherrin: Elenora Pertz) eingeladen. Zusammen mit Miku qualifizierte sich Antonia zudem für den internen Liedwettbewerb „Music Matters“ der HMTM München, wo sie gemeinsam ein Programm mit dem Fokus auf verfemte Musik präsentieren. Am Staatstheater Kassel sang sie das Blumenmädchen in „Le nozze di Figaro“. In München folgten Partien wie Moth in „A Midsummer Night’s Dream“ (B. Britten) am Prinzregententheater, die Zweite Dame und Susanna (Mozart) sowie die Second Woman (Purcell) im Musiktheater Reaktor. Zudem war sie als Mutter in „Madama Butterfly“ (Puccini) beim Immling Festival engagiert. Im Januar 2026 sprang sie als Lauretta in Puccinis Oper „Gianni Schicchi“ am Landestheater Niederbayern ein. Sie ist Stipendiatin der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft, des Richard-Wagner-Verbands, des Deutschlandstipendiums und der Orlandus-Lassus-Stiftung. Zudem gewann sie den zweiten Preis des Elsie-Kühn-Leitz Stipendiums und den ersten Preis beim Lions-Musikpreis Bayern (Gesang). Sie arbeitete bereits mit renommierten Orchestern wie dem BR, den Münchner Symphonikern und dem Gärtnerplatzorchester sowie mit Dirigent:innen wie Cornelia von Kerssenbrock, Nicholas Cleobury und Marcus Bosch zusammen.
Miku Hirano
Japan
Klavier
1998
Miku Hirano, geboren am 13. 04. 1998 in Nagoya, Japan, studierte von 2017 bis 2023 an der Nagoya Musik Universität und legte dort ihre Bachelor- und Masterprüfungen ab. Im Jahr 2021 studierte sie als Austauschstudentin zwei Semester am Mozarteum in Salzburg bei Prof. Imre Rohmann.
Hirano hat ein Jahr als Assistentin des Lehrstuhls für Oper an der Nagoya Musik Universität (2023-2024) verbracht. In dieser Zeit begleitete sie die Aufführung zweier Opern „Il Segreto di Susanna“ von Wolf Ferrari und „La Serva Padrona“ von Giovanni Battista Pergolesi.
Außerdem gestaltete sie in Japan zwei Liederabende, die sich auf die Werke von R. Schumann und G. Mahler konzentrierten.
Seit Oktober 2024 studiert Hirano Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie besucht die Liedklasse von Prof. Fritz Schwinghammer und Prof. Gerold Huber sowie Prof. Christian Gerhaher. Außerdem wurde sie von Prof. Rudi Spring und Herrn Werner Güra sowie von Frau Sophie Raynaud in der Lehrverstaltung „Französisches Lied“ unterrichtet.
Miku Hirano nahm am “Sir Elton John Global Exchange Programme at the Royal Academy of Music 2025” teil und sie nahm von a. o. Prof. James Baillieu und Herrn Michel Dussek ihren Unterricht. Am 29. März 2025 wurde sie von Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V. als Stipendantin aufgenommen.
Hinweis an die Jury: Bitte überprüfen Sie stets, welches Duo der jeweiligen Bewertung entspricht.
Programm
Media
Antonia Modes | Miku Hirano
1. Franz Schubert: Die junge Nonne D. 828
2. F. Chopin: Pionska litewska, Op. 74, Nr. 16
3. J. Brahms: Kommt dir manchmal in den Sinn,Zigeunerlieder Op. 103, No 7.
4. H. Wolf: Ich hab in Pena einen Liebsten wohnen Aus "Italienisches Liederbuch" No 46
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1. F. Schubert: Litanei D. 343
2. J. Brahms: Vergebliches Ständchen, Nr. 4 aus 5 Romanzen und Gesänge Op. 84
3. C. Schumann: Es fiel ein Reif (Volkslied)
4. F. Tosti: A vucchella
5. G. Mahler: Das irdisches Leben, Nr. 5 aus Des Knaben Wunderhorn
6. A. von Zemlinski: Klagen ist der Mond gekommen, Nr. 2 aus Walzer-Gesänge nach toskanischen Liedern von Ferdinand Gregorovius
7. H. Wolf: Wer rief dich denn? Wer hat dich herbestellt? Nr. 6 aus Italienisches Liederbuch
8. H. Wolf: Mein Liebster singt am Haus im Mondenscheine, Nr. 20 aus Itlalienisches Liederbuch
9. S. Rachmaninov: Khristos voskres, Nr. 6 aus Fifteen Songs Op. 26
10. Bolko von Hochberg: Ade zur guten Nacht, Op. 24 Nr.2 Volkslied