Ewa Biegas, geboren am 3. März 1977 in Cieszyn, Polen, ist eine renommierte polnische Sopranistin und Pädagogin. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Musikschule in Gliwice (Gesang und Violine) sowie an der Karol-Szymanowski-Musikakademie in Katowice, wo sie 1999 bei Prof. Jan Ballarin mit Auszeichnung abschloss. Ihre postgradualen Studien führte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Helena Łazarska fort. Ihre Karriere umfasst über 30 führende Opernrollen, darunter Cio-Cio-San in Puccinis „Madama Butterfly“, Halka in Moniuszkos „Halka“, Leonora in Verdis „La forza del destino“, Liza in Tschaikowskis „Pique Dame“ und Tosca. Seit 2020 tritt sie auch als Mezzosopranistin auf, etwa in Alek Nowaks „Mermaid“. Ewa Biegas gastierte an renommierten Bühnen wie der Kammeroper Wien, der Opéra de Montréal, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Teatr Wielki in Warschau und dem Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. Als Laureatin zahlreicher Wettbewerbe – darunter 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Trnava (1998), 3. Preis beim Stanisław-Moniuszko-Wettbewerb in Warschau (2004) und Finalistin beim BBC Cardiff Singer of the World (2006) – erhielt sie Stipendien vom polnischen Kulturministerium und der österreichischen Regierung. Sie machte Aufnahmen für Radio und Fernsehen in Polen und Europa.Seit 2004 unterrichtet Ewa Biegas als Professorin für Sologesang an der Musikakademie in Katowice, wo sie seit 2019 Dekanin der Fakultät für Gesang und Schauspiel ist. 2021 wurde sie vom polnischen Präsidenten zur Professorin ernannt. Ihr Repertoire reicht von historischer bis zeitgenössischer Musik, und sie ist eine geschätzte Jurorin bei internationalen Wettbewerben.
