

Franz Schubert, geboren am 31. Januar 1797 in Himmelpfortgrund (heute Wien), war ein österreichischer Komponist der Übergangszeit zwischen Klassik und Romantik. Als Sohn eines Schulmeisters zeigte er früh außergewöhnliches Talent. Ab 1808 besuchte er das kaiserliche Konvikt, wo er unter Antonio Salieri studierte.Trotz seines kurzen Lebens (nur 31 Jahre) schuf er ein riesiges Œuvre: über 600 Lieder (darunter die Zyklen Die schöne Müllerin und Winterreise), neun Sinfonien (bekannt die „Unvollendete“ Nr. 8 und die „Große“ Nr. 9), Kammermusik (z. B. Der Tod und das Mädchen-Streichquartett, Streichquintett in C-Dur), Klavierwerke (Impromptus, späte Sonaten), Messen, Opern und Bühnenmusik (Rosamunde).Schubert lebte bescheiden, finanziell abhängig von Freunden und kleinen Aufträgen. Er war Mittelpunkt der berühmten „Schubertiaden“ – gesellige Abende mit Musik und Freunden. 1822/23 erkrankte er schwer an Syphilis, was seine letzten Jahre überschattete.Er starb am 19. November 1828 in Wien, offiziell an Typhus, wahrscheinlich infolge der Syphilis. Zu Lebzeiten blieb er weitgehend unbekannt; erst posthum wurde sein Genie erkannt.Schuberts Musik vereint melodische Schönheit, tiefe Emotion und poetische Intimität – er gilt als größter Liedkomponist aller Zeiten.

Lieder
Verschiedene Lieder
Heidenröslein D. 257
Wiegenlied D. 498