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Bolko von Hochberg

Schloss Fürstenstein 1843 - Bad Salzbrunn 1926

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Schloss Fürstenstein 1843 - Bad Salzbrunn 1926

Bolko von Hochberg (voller Name: Hans Heinrich XIV. Bolko Graf von Hochberg), geboren am 23. Januar 1843 auf Schloss Fürstenstein (heute Książ, Polen) in Schlesien, war ein deutscher Komponist, Mäzen, Diplomat und Theaterintendant der Spätromantik.Aus einer alten schlesischen Adelsfamilie stammend, begann er eine diplomatische Laufbahn, widmete sich jedoch bald ganz der Musik. Er studierte Komposition in Berlin bei Friedrich Kiel und komponierte unter dem Pseudonym „JH Franz“ (später unter eigenem Namen). Sein Œuvre umfasst ca. 90 Werke: zwei Opern (Claudine von Villabella 1864, Die Falkensteiner 1876, später als Der Wärwolf umgearbeitet), 3 Sinfonien, ein Klavierkonzert, Kammermusik (3 Streichquartette, 2 Klaviertrios, Klavierquartett op. 37, Flötenquartette), Lieder, Chöre und mehr. Sein Stil ist solide spätromantisch, melodisch und formstreng – beeinflusst von Brahms und der deutschen Tradition. Bolko gründete das Hochberg-Quartett, initiierte die Schlesischen Musikfeste (ab 1878) und war von 1886–1902 Generalintendant der Königlichen Theater in Berlin. Er förderte intensiv Musik in Schlesien und Görlitz (daher heute ein internationaler Lied-Wettbewerb in Görlitz/Zgorzelec seinen Namen trägt).Er starb am 1. Dezember 1926 bei Bad Salzbrunn (Szczawno-Zdrój). Lange etwas vergessen, erlebt seine Kammermusik seit den 2000er Jahren eine kleine Renaissance durch Aufnahmen (z. B. bei EDA und Naxos).

Lieder

Op. 24 Nr.2 Volkslied

"Ade, zur guten Nacht"

Noten/Scores:
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