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Alexander von Zemlinski

Wien 1871 - New York 1942

Monochrome Sky
Wien 1871 - New York 1942

Alexander von Zemlinsky, geboren am 14. Oktober 1871 in Wien als Alexander Zemlinsky, war ein österreichischer Komponist, Dirigent und Lehrer. Er stammte aus einer multikulturellen Familie: Sein Vater war slowakisch-katholisch, die Mutter hatte sephardisch-jüdisch-muslimische Wurzeln. Zemlinsky wuchs im jüdischen Viertel Leopoldstadt auf und zeigte früh musikalisches Talent. Ab 1884 studierte er am Wiener Konservatorium Klavier und Komposition bei Anton Door, Franz Krenn und den Brüdern Fuchs. In den 1890er Jahren freundete er sich mit Arnold Schoenberg an, dem er Unterricht gab und der später seine Schwester Mathilde heiratete. Zemlinsky gewann 1896 den Luitpold-Preis für seine Oper "Sarema". 1900 führte Gustav Mahler seine Oper "Es war einmal" an der Wiener Hofoper auf. Zemlinsky hatte eine kurze Romanze mit Alma Schindler, die später Mahler heiratete. Als Dirigent arbeitete er in Wien, Prag und Berlin. In Prag leitete er von 1911 bis 1927 das Deutsche Theater und förderte moderne Musik. Seine Werke umfassen Opern wie "Eine florentinische Tragödie" (1916) und "Der Zwerg" (1922) nach Oscar Wilde, die "Lyrische Symphonie" (1923) sowie Lieder und Kammermusik. Stilistisch verband er Brahms und Wagner, mit Einflüssen des Fin de Siècle. 1907 heiratete er Ida Guttmann, die 1929 starb; 1930 ehelichte er die Sängerin Louise Sachsel. Aufgrund der NS-Verfolgung emigrierte er 1938 in die USA. Dort komponierte er wenig und starb am 15. März 1942 in Larchmont, New York, nach mehreren Schlaganfällen. Zemlinskys Musik erlebte posthum eine Renaissance.

Lieder

Walzer-Gesänge nach toskanischen Liedern von Ferdinand Gregorovius

No 1. Liebe Schwalbe
No 2. Klagen ist der Mond gekommen
No 3. Fensterlein, nachts bist du zu
No 4. Ich geh' des Nachts
No 5. Blaues Sternlein
No 6. Briefchen schrieb ich

Noten/Scores:
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