Programm für die Erste Runde
F. Schubert
Die junge Nonne, D. 828 (4,5)
F. Chopin
Piosnka litewska Op. 74 Nr. 16 (2,5)
A. v. Zemlinski
Blaues Sternlein (aus Walzer-Gesänge Nr. 5) (2)
G. Mahler
Das irdische Leben (aus Des Knaben Wunderhorn Nr. 5) (3)
Weitere Lieder
G. Mahler
Rheinlegendchen (aus Des Knaben Wunderhorn Nr. 5) (3,5)
F. Schubert
Gott im Frühling, D. 448 (2,5)
F. Schubert
Heidenröslein, D. 498 (2)
S. Rachmaninov
Не пой, красавицa! Op. 4 Nr. 4 (5)
H. Wolf
Ich hab´ in Penna einen Liebsten wohnen (aus Italienisches Liederbuch Nr. 46) (1)
Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen (aus Italienisches Liederbuch Nr. 10) (2)
A. Dvorak
Když mne stará matka (aus Ciganske melodie B1O4 Nr. 4) (3)
F. P. Tosti
Ideale (3,5)
J. Brahms
Vergebliches Ständchen Op. 84 Nr. 4 (2)
K. Szymanowski
Kalinowe dwory (aus Słopiewnie Nr. 4) (1,5)

Alicja Ciesielczuk
1995
Sopran
Polen
Alicja Ciesielczuk absolvierte im 2024 ihr Masterstudium im Fach Sologesang an der MUK Wien ab, wo sie in der Klasse von KS Melba Ramos studierte. Im Februar 2026 sang sie Valencienne in „Die lustige Witwe“ an der Kammeroper Hamburg. Im Herbst davor aufführte sie die Solosopran Partie in Verdis Requiem mit Neuen Lausitzer Philharmonie. Sommer 2025 verbrachte sie beim Lehr Festival Bad Ischl, wo sie Diane in „Orpheus in der Unterwelt“ verkörperte. Im Oktober 2024 war sie Viktoria in „Viktoria und ihr Husar“ im Stadttheaters Baden. In 2023 debütierte sie als Mimì in einer Kinderversion von Puccinis „La Bohème“ und als Erste Dame in „Die Zauberflöte“ im Stadttheater Bad Hall. In den vergangenen Jahren war sie außerdem als Micaëla in „Carmen“, in der Titelrolle von Stradellas „Il Damone“ sowie als Fiorino in „Moro per amore“ zu erleben (u. a. in Rom und Modena). Frühere Opernengagements umfassen Rollen wie Cashier/Hippie in O. Neuwirths „Orlando“ bei der Uraufführung an der Wiener Staatsoper und Frau Herz in Mozarts „Der Schauspieldirektor“. Mit Mauro Zappala spielt sie seit fast 10 Jahren, sie traten als Duo z. B. an der Diplomatischen Akademie Wien auf und gewann den 1. Preis beim ArtSong International Song Competition in 2021.

Mauro Filippo Zappalà
1993
Klavier
Italien
Mauro Filippo Zappalà, geboren in Sizilien, begann seine pianistische Laufbahn im Alter von vier Jahren in seiner Heimatstadt Catania. Sein Weg führte ihn zunächst ans Conservatorio "Vincenzo Bellini", wo er unter der Anleitung von Gabriella Cosentino, Cristina Zago und Giulia Gangi im Jahr 2016 einen Masterabschluss Solo Klavier mit Auszeichnung erwarb. Anschließend vertiefte er seine Studien im Rahmen eines Erasmus-Programms an der Akademia Muzyczna im. Krzysztofa Pendereckiego in Krakau, wo er bei Gajusz Kęska und Lech Napierała studierte. Seine Leidenschaft für die Liedbegleitung führte Mauro weiter nach Wien zur Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dort studierte er unter der Anleitung von Charles Spencer und Markus Hadulla und erlangte mit Erfolg im Jahr 2022 einen weiteren Masterabschluss in Vokalbegleitung. Mauro ist derzeit als Pianist des Opernstudios des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München für die Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 tätig. Während seines künstlerischen Werdegangs hatte er das Privileg, an Meisterkursen namhafter Künstler wie Helmut Deutsch, KS Brigitte Fassbaender, Hartmut Höll, Maciej Pikulski, KS Michael Schade, Carlos Cebro, Homero Francesch, Federico Gianello, Paul Badura-Skoda und Violetta Egorova teilzunehmen.Seine Auftritte als Solist, Orchestermusiker und insbesondere als Liedbegleiter fanden in angesehenen Konzertsälen weltweit statt, darunter der Brahms-Saal, der Gläserne Saal und der Bösendorfer Salon des Wiener Musikvereins, der Schubert-Saal im Konzerthaus Wien, die Wigmore Hall in London, der Bösendorfer Saal im Mozarthaus, das Teatro Bellini in Adrano, das Castello Ursino in Catania, die Villa Confalonieri in
Merate, die Sala Florianka in Krakau, das Amphithéâtre Quinet an der Universität Sorbonne in Paris, sowie das Arnold Schönberg Center und der Ehrbarsaal in Wien. Er nahm an renommierten Festivals wie dem Hidalgo in München, dem „Trecastagni
International Music Festival”, dem „Festival Stagione concertistica internazionale“ in Sanremo, dem ersten Wiener Neustadt Singfest und dem Lippstädter Wortfestival 2023 sowie für die Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik 2024 und
die Festspiele Europäische Wochen Passau 2025 teil. Seine herausragenden Leistungen wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter der “Giovani Eccellenze Siciliane” Preis des “Rotary Catania Etna Centenario” und der “Simona Savino Award”. Darüber hinaus wurde er mit dem “Theodor Storm Klavierpreis” als bester Liedbegleiter während der renommierten Meisterklasse “Liedkunst im Schloss vor Husum” in Deutschland ausgezeichnet. Im Jahr 2021 erhielt er den “20. Nordfriesischen Liedpreis” und gewann den ersten Preis beim OPUS 2021 International ArtSong Wettbewerb mit der Sopranistin Alicja Ciesielczuk im Juni desselben Jahres. Im September 2022 erhielt er den zweiten Preis beim 13th International Liedkunst Competition in Stuttgart der Internationalen Hugo Wolf Akademie mit dem BassBariton Alexander Grassauer.
