Programm für die Erste Runde
Hugo Wolf
Man sagt mir, deine Mutter woll’es nicht (Italienisches Liederbuch)
Francis Poulenc
Priez pour paix FP. 95
Franz Schubert
Die Allmacht D. 852
Pauline Viardot
Plainte d'amour VWV 4024
Weitere Lieder
Jules Massenet
Souvenez-vous, vierge Marie DO. 352
Hugo Wolf
Italienisches Liederbuch
no. 1 Auch kleine Dinge können uns entzücken
Maurice Ravel
5 Mélodies populaires grecques
no. 2 La-bas, vers l'église
no. 3 Quel galant m'est comparable
Johannes Brahms
Zigeunerlieder Op. 103
no. 2 Hochgetürmte Rimaflut
no. 5 Brauner Bursche führt zun Tanze
no. 7 Kommt dir manchmal in den Sinn
no. 11 Rote Abendwolken ziehn
Alexander v. Zemlinsky
Walzer-Gesänge nach toskanischen Volksliedern Op. 6
no. 3 Fensterlein, nachts bist du zu
no. 4 Ich geh’ des Nachts
no. 6 Briefchen schrieb ich
Anna Teichmüller
Weihnachtslied Op. 16
Reynaldo Hahn
Che Peca!

Clothilde Bénard
2000
Sopran
Frankreich
Clothilde Bénard begann ihre Ausbildung am Conservatoire à Rayonnement Régional in Reims, wo sie in Puccinis Suor Angelica und Purcells Dido and Aeneas an der Opéra de Reims auftrat. Anschließend wechselte sie in das Département Supérieur pour Jeunes Chanteurs (DSJC) am CRR de Paris, wo sie die Gräfin in Mozarts Le Nozze di Figaro und die Carline in Aubers La Débutante im Salle Gaveau verkörperte.
Sie setzte ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris fort. Durch ein Austauschprogramm an der Manhattan School of Music in New York erlebte sie einen entscheidenden künstlerischen Wendepunkt, der ihr den Weg ins internationale Musikleben ebnete. Im Anschluss an diesen Aufenthalt trat sie dem Chautauqua Opera Conservatory bei, wo sie unter der Anleitung von Denyce Graves und Jonathan Beyer arbeitete.
Als Gewinnerin des Grand Prix Révélation beim Concours d’Avignon sowie eines Top-Preises beim Opera Index in New York gilt sie als junge Künstlerin mit magnetischer Präsenz und einer Stimme, die sich durch Authentizität und ausdrucksstarke Tiefe auszeichnet.
Im Jahr 2026 gibt sie ihr Debüt an der Opéra de Massy als Marie Read in Barbe Noire, einer zeitgenössischen Oper, die einen neuen Schritt in ihrer Auseinandersetzung mit dem modernen Repertoire markiert. Im selben Jahr interpretiert sie die Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte beim Aspen Music Festival & School.
Als Künstlerin der Opera for Peace Academy verfeinert sie ihr Handwerk unter der Mentorschaft von Julia Lagahuzère, Nicole Car, Kamal Khan sowie weiteren internationalen Mentoren wie Renée Fleming und Denyce Graves durch die Opera for Peace USAcademy in Washington, D.C.
Zusammen mit der Pianistin Park Jiyeong gründete sie das Duo Neoria, das ein Repertoire entwickelt, welches klassisches Erbe mit globalen Einflüssen verbindet. Im Jahr 2025 präsentiert das Duo ein Rezital, das sich den Komponistinnen widmet, in Residenz in der Villa Viardot, sowie ein französisch-koreanisches Programm.
Als Gründerin und künstlerische Leiterin des Fées des Champs Festival in Courcelles-Sapicourt setzt sie sich dafür ein, Oper in ländlichen Gemeinden zugänglich zu machen. Im Rahmen dieser Initiative rief sie eine gemeinnützige Organisation ins Leben, die aufstrebende Opernkünstler:innen unterstützt, indem sie Auftrittsmöglichkeiten sowie essenzielle professionelle Ressourcen – wie Fotografie, Video und Promotionstools – bereitstellt, um ihre künstlerische Identität zu formen und zu stärken.

Jiyeong Park
1995
Klavier
Südkorea
Geboren in Südkorea, begann die Pianistin Jiyeong Park ihren musikalischen Weg im Alter von sechs Jahren.
Sie absolvierte die Seoul National University, wo sie parallel Bachelor-Abschlüsse in Klavier und Volkswirtschaftslehre erwarb, bevor sie sich vollständig einer professionellen Musikkarriere widmete. Anschließend zog sie nach Frankreich, um dort ihre Ausbildung fortzusetzen – zunächst am Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris und später am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP).
Am CNSMDP verfeinerte sie ihre künstlerische Ausdruckskraft unter der Anleitung renommierter Pianisten wie Frank Braley und Jean-Frédéric Neuburger. Weitere Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei namhaften Musikern, darunter Lilya Zilberstein und Emmanuel Strosser.
Ihr künstlerischer Horizont erweiterte sich zunehmend in Richtung Vokalmusik: Derzeit schließt sie einen Master-Abschluss im Bereich Opernkorrepetition (direction de chant) bei Erika Guiomar ab.
Seit 2012 tritt Jiyeong Park aktiv als Solistin auf. Ihr Orchesterdebüt gab sie mit dem Millenium Symphony Orchestra in Seoul. Seither ist sie in Frankreich und Südkorea als Solistin und Kammermusikerin zu erleben und spielt ein breites Repertoire von klassischen bis zeitgenössischen Werken. Ihr Engagement für zeitgenössische Musik führte zur Aufnahme des Albums Le crépuscule devient la mer, das sich zeitgenössischen koreanischen Kunstliedern widmet.
Seit 2021 trat sie in renommierten französischen Sälen und Festivals auf, darunter die Salle Gaveau als Solistin mit dem Orchestre RATP, die Salle Cortot im Rahmen von „Printemps de la mélodie“ sowie das Festival „Fées des Champs“ in Reims. Gemeinsam mit der Sopranistin Clothilde Bénard gründete sie das Duo Néoria, ein Ensemble, das sich der Erforschung des Vokalrepertoires von der Romantik bis zur zeitgenössischen Schöpfung widmet – präsentiert in thematisch kuratierten Liederabenden.
Jiyeong Park war Finalistin beim International Piano Competition of Île-de-France. Zu ihren Wettbewerbserfolgen zählen der Dritte Preis beim Concorso Internazionale di Padova, der Zweite Preis beim Guri Orchestra Competition sowie der Dritte Preis beim Wettbewerb der Korea Music Association.
