Programm für die Erste Runde
Johannes Brahms
Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh (aus "Vier ernste Gesänge", op. 121)
Franz Schubert
Gebet während der Schlacht D. 171
Stefano Cascioli (*1995)
Sul far del giorno (aus "Sei canzoni triestine")
Benjamin Britten
Oliver Cromwell (aus "British Isles“)
Weitere Lieder
Franz Schubert
Litanei D. 343
Ludwig van Beethoven
Die Ehre Gottes aus der Natur (aus "Sechs Lieder nach Gedichten von Gellert", Op. 48)
Johannes Brahms
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete (aus "Vier ernste Gesänge", op. 121)
Benjamin Britten
The Salley Gardens (aus "British Isles“)
Gustav Mahler
Des Antonius zu Padua Fischpredigt (aus "Des Knaben Wunderhorn")
Revelge (aus "Des Knaben Wunderhorn")
Bolko von Hochberg
Ade, zur guten Nacht (op. 24 Nr. 2)
Hugo Wolf
O wüsstest du, wieviel ich deinetwegen (aus "Italienisches Liederbuch")
Ralph Vaughan-Williams
Easter (aus "Five Mystical Songs")

Johannes Schwarz
1989
Bariton
Deutschland
Der Bariton Johannes Schwarz stammt aus dem Münsterland. Nach abgeschlossenem Schulmusikexamen in Frankfurt (Hauptfach Horn) studierte er Gesang an der HMTM Hannover bei Peter Ling. Meisterkurse bei Peter Schreier, Ingeborg Danz, Falk Struckmann, Petra Lang und Waltraud Meier konnten seine musikalische Ausbildung weiter vervollständigen. Selbige wurde außerdem von einem mehrjährigen Stipendium der Oscar-Vera Ritter-Stiftung sowie dem ‚Nicolaus Bruhns-Preis für Gesang‘ gefördert, ferner mit Stipendien des Richard Wagner Verbandes, des Deutschen Musikrates sowie der Deutschen Orchesterstiftung.
Er ist Preisträger des Haydn-Wettbewerbs Rohrau, des Concorso di Musica Sacra in Rom sowie des Schumann-Wettbewerbs Zwickau. Schon während des Studiums debütierte er beim Festival junger Künstler Bayreuth in der Produktion „Liebestod“, am Pfalztheater Kaiserslautern als Biterolf im Tannhäuser, als Bottom (Britten: Midsummernight´s Dream) in Pforzheim sowie als Titelheld in Puccinis „Gianni Schicchi“ bei den Schlossfestspielen Wernigerode. An das Studium schloss sich dann ein Zeitvertrag am Staatstheater Meiningen an, infolgedessen er u.a. als Figaro in Figaros Hochzeit und Wolfram von Eschenbach in Wagners Tannhäuser debütierte (Außenspielstätte Wartburg). Weitere Rollen der letzten Jahre sind u.a. Nick Shadow (The Rake´s Progress), Germont (Traviata) und Jochanaan (Salome), sowie die Titelpartie einer szenischen Produktion von Mendelssohns „Elias“. Als Solist in Oratorien und Liederabenden trat er u.a. in der Alten Oper Frankfurt, der Rheingoldhalle Mainz, der Philharmonie B

Stefano Cascioli
1995
Klavier
Italien
Stefano Cascioli, 1995 in Triest geboren, absolvierte ein Bachelorstudium in Violine und Komposition, das er mit Auszeichnung abschloss. Es folgte ein ebenfalls mit Auszeichnung beendetes Masterstudium im Fach Klavier in Triest. Kurz danach erwarb er zudem das Diplom im Fach Dirigieren an der Scuola di Alto Perfezionamento Musicale di Saluzzo (Dozent Donato
Renzetti). Im Rahmen seines Masterstudiums für Barockvioline bei Enrico Onofri, Elisa Citterio und Enrico Gatti vertiefte er sich intensiv in die historisch informierte Aufführungspraxis. Als Pianist wurde er bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen unter anderem bei Aldo Ciccolini, Paul Badura-Skoda sowie Robert Levin am Mozarteum Salzburg. Konzertengagements führten ihn zu renommierten Festivals und Institutionen, darunter die Amici della Musica in Modena, Rondò in Mailand, die Settimana della Musica Contemporanea in Novara, das Ateneo Veneto in Venedig sowie in Triest das Teatro Miela und das Ottobre Organistico. Als Komponist wurden seine Werke unter anderem beim Mittelfest in Cividale, im Teatro Savoia in Campobasso, im Teatro delle Passioni in Modena sowie in der Villa Favard in Florenz im Rahmen des Gamo Festivals aufgeführt. Der Verlag NOMOS Edizioni veröffentlichte sein Werk Ninna Nanna allo specchio addormentato („Wiegenlied vor dem schlafenden Spiegel“) nach einem Text von Federico García Lorca. 2025 wurden seine Liebeslieder für das Finale des
Kompositionswettbewerbs Valentino Bucchi in Rom ausgewählt. Sein Dirigierdebüt gab er im Alter von 27 Jahren mit Les Contes d’Hoffmann. Es folgten Produktionen von Luisa Miller, Coppélia, La Bohème, Nabucco, Anatevka, María de Buenos Aires
sowie die deutsche Erstaufführung von Pleasure von Mark Simpson. Für das Label Stradivarius spielte er das gesamte Klavierwerk von Francesco Pennisi ein; derzeit arbeitet er an der Gesamtaufnahme der Klavierwerke von Ferenc Farkas.
