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Erste Runde
31.5.26, 15:45

Duo

Robin YeJune Park | Tom Zisowsky

Programm für die Erste Runde

Franz Schubert 

Die Allmacht D.852


Benjamin Britten 

The Salley Gardens (aus „British Isles“)


Johannes Brahms 

Von ewiger Liebe op. 43 Nr. 1


Paweł Łukaszewski 

Boże, Ojcze nasz i opiekunie (aus „Dwie Pieśni Sakralne“)

Weitere Lieder

Franz Schubert 

Gebet während der Schlacht D.171 

Im Abendrot D.799 


Johannes Brahms 

Die Mainacht op.43 Nr. 2 

Schwesterlein (aus "49 deutsche Volkslieder WoO33, Nr.15) 


Bolko von Hochberg 

Ade zur guten Nacht op. 24 Nr. 2 


Gustav Mahler 

Das irdische Leben (aus „Des Knaben Wunderhorn“) 


Benjamin Britten 

Avenging & Bright (aus „Moore´s Irish Melodies“) 


Yun Hak-joon 

Nachklang

Deutschland
Robin YeJune Park

1998

Bariton

Deutschland

Der Bariton Robin Park wurde in Korea in eine Musikerfamilie hineingeboren – sein Vater ist Tenor, seine Mutter Kontrabassistin. Zunächst sang er Pop und R’n’B, nahm aber klassischen Gesangsunterricht, um seine Stimme technisch weiterzuentwickeln. Schritt für Schritt fand er so seinen Weg in die Opernwelt, nicht zuletzt durch seinen Erfolg beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, wo er den 1. Preis auf Bundesebene sowie den 2. Preis im Kunstlied-Duo mit Tom Zisowsky gewann.

Robin Park ist ein in Korea geborener deutscher Bariton und Absolvent der Universität der Künste Berlin, wo er bei Prof. Aris Argiris studierte und 2023 seinen Bachelor of Arts abschloss. Ab dem Wintersemester 2026/27 wird er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Dr. Ewa Wolak aufnehmen. 2025 erhielt er zudem ein Angebot für das Opernstudio am Landestheater Linz, das er aus familiären Gründen ablehnte. Am Staatstheater Cottbus war er bereits als Kilian in Webers Der Freischütz, als 2. Schneidergesell in Zemlinskys Kleider machen Leute sowie als L’imperial Commissario in Puccinis Madama Butterfly zu erleben. Dort übernahm er außerdem die Rolle des Baron von Hahn in Das Katzenhaus.

Im Sommer 2025 debütierte er als Dr. Falke in Strauß’ Die Fledermaus und sang bei der Operngala der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Im Konzertbereich trat er als Bass-Solist in Beethovens Chorfantasie beim Jubiläumskonzert „50 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland–China“ auf, unter der Leitung von Roland Böer, gemeinsam mit Mélodie Zhao und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Darüber hinaus sang er als Bass-Solist in Mozarts Vesperae solennes de Confessore KV 339 und Missa brevis in C- Dur KV 259 in der Basilika St. Lambertus in Düsseldorf. Im November 2026 wird er zudem als Bass-Solist in Mozarts Requiem zu hören sein. Während seines Studiums interpretierte er den Sheriff Bill in Georgia Bottoms, einer zeitgenössischen Opernproduktion, sowie die Rolle eines Soldaten in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis im Rahmen des unabhängigen Projekts „Operation der Künste“.

Robin Park gewann den 1. Preis sowie das Bayreuth-Stipendium beim Internationalen Wettbewerb des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig in Kooperation mit der Oper Leipzig. Zudem gewann er den 2. Preis (1. Preis nicht vergeben) beim 1st International Singers Competition Bogdan Paprocki. Durch diesen Wettbewerb erhielt er ein Engagement an der Baltic Opera (Polen) für die Spielzeit 2025/26 bzw. 2026/27. Außerdem wurde er Preisträger des 34. Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und erhielt einen Förderpreis beim Anneliese-Rothenberger-Wettbewerb. Darüber hinaus wurde er mehrfach auf Bundesebene beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Der Bariton ist fließend in drei Sprachen (Deutsch, Koreanisch, Englisch) und lernt kontinuierlich Italienisch und Französisch und hält sich an die Worte, die Beniamino Gigli und Luciano Pavarotti zu sagen pflegten: „Als Sänger bleibt man sein ganzes Leben lang Student, man lernt nie aus.“

Deutschland
Tom Zisowsky

2000

Klavier

Deutschland

In der Natur aufgewachsen entdeckte Tom Zisowsky schon früh seine Liebe zu Zwischentönen. Mit fünf Jahren begann er das Klavierspiel, doch es dauerte einige Zeit, bis sich die Eindrücke aus seiner Umgebung direkt in seiner Musik zeigten. Ab seinem 15. Lebensjahr gewann er mehrfach (Sonder-)Preise bei Jugend musizert auf Bundesebene - sowohl solistisch, als auch als Liedpianist gemeinsam mit Ye June Park. Beim nationalen Carl-Schroeder-Wettbewerb errang er neben vielen Förderpreisen den gleichnamigen Hauptpreis. Darüber hinaus ist er mehrfach mit Orchestern aufgetreten, doch seine größte Aufmerksamkeit widmet er dem Kunstlied. Diese Kunstform der großen Fragen, der vielen Sprachen, der kleinen Welten und der Partnerschaftlichkeit hat Ye June und Tom wieder zusammengeführt. Nachdem Tom 2025 erfolgreich sein Masterstudium in der Klasse von Prof. Wolfram Rieger an der HfM Hanns Eisler in Berlin abgeschlossen hat, entwickeln sie jetzt gemeinsam ihr Repertoire, loten Extreme aus und erforschen das Besondere in

jedem Lied.

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